mini|Gabriel Auguste Daubrée Gabriel Auguste Daubrée (* 25. Juni 1814 in Metz; † 29. Mai 1896 in Paris) war ein französischer Geologe. Er gilt als ein Mitbegründer der experimentellen Geologie und der Meteoritenforschung.

Daubrée wurde 1838 Professor für Mineralogie und Geologie an der Universität Straßburg und 1861 Professor für Geologie am Muséum national d’histoire naturelle in Paris. Am 20. Mai 1861 wurde er Mitglied der Académie des sciences in Paris. 1881 wurde er als auswärtiges Mitglied ("Foreign Member") in die Royal Society aufgenommen. Er war Mitglied der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und ÄrzteMitglieder der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte 1857 und wurde 1861 zum auswärtigen Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften gewählt. Ab 1861 war er korrespondierendes Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften in Sankt Petersburg, ab 1863 gewähltes Mitglied der American Philosophical Society sowie auswärtiges Mitglied der Königlich Dänischen Akademie der Wissenschaften, ab 1876 auswärtiges Mitglied der Göttinger Akademie der Wissenschaften,Holger Krahnke: Die Mitglieder der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen 1751–2001 (= Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Philologisch-Historische Klasse. Folge 3, Bd. 246 = Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, Mathematisch-Physikalische Klasse. Folge 3, Bd. 50). Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2001, ISBN 3-525-82516-1, S. 65. ab 1877 assoziiertes Mitglied der Académie royale des Sciences, des Lettres et des Beaux-Arts de Belgique und korrespondierendes Mitglied der Accademia Nazionale dei Lincei (auswärtiges Mitglied ab 1881) sowie ab 1895 Ehrenmitglied (Honorary Fellow) der Royal Society of Edinburgh und auswärtiges Mitglied der Accademia Nazionale delle Scienze.

Er untersuchte den Ursprung und die Formation der Gesteine und arbeitete über die Klassifizierung und Zusammensetzung von Meteoriten. Daubrée vermutete bereits 1866, dass Nickeleisen ein allgemeiner Bestandteil von Planeten sowie des Erdkerns ist.

Ehrungen 1880 wurde er mit der Wollaston-Medaille der Geological Society of London ausgezeichnet.

Nach ihm sind der Fisch Saurichthys daubreei FIRTION 1934Firtion, F.: Description d’une nouvelle espèce de Saurichthys du Grès à Voltzia de Wasselonne. In: Bulletin du Service de la Carte géologique d’Alsace et de Lorraine, 2, 1934, S. 89–97 sowie die Minerale Daubréelith und Daubréeit und der Mondkrater Daubrée benannt.

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Einzelnachweise und Anmerkungen

Kategorie:Person (Club Alpin Français) Kategorie:Geologe (19. Jahrhundert) Kategorie:Mineraloge Kategorie:Hochschullehrer (Universität Straßburg) Kategorie:Hochschullehrer (Muséum national d’histoire naturelle) Kategorie:Mitglied der Académie des sciences Kategorie:Mitglied der Accademia dei Lincei Kategorie:Mitglied der Accademia Nazionale delle Scienze Kategorie:Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften Kategorie:Mitglied der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften Kategorie:Auswärtiges Mitglied der Royal Society Kategorie:Mitglied der Royal Society of Edinburgh Kategorie:Mitglied der American Philosophical Society Kategorie:Korrespondierendes Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften Kategorie:Mitglied der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte Kategorie:Mitglied der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen Kategorie:Mitglied der Königlichen Akademie der Wissenschaften und Schönen Künste von Belgien Kategorie:Mitglied der Königlich Dänischen Akademie der Wissenschaften Kategorie:Namensgeber für ein Mineral Kategorie:Person als Namensgeber für einen Mondkrater Kategorie:Meteorit Kategorie:Stratigraphie Kategorie:Franzose Kategorie:Geboren 1814 Kategorie:Gestorben 1896 Kategorie:Mann