Settefrati ist eine Gemeinde in der Provinz Frosinone in der italienischen Region Latium mit Einwohnern (Stand ). Sie liegt 136 km östlich von Rom und 54 km östlich von Frosinone. thumb|left Geographie Settefrati liegt am Abhang des Rocca Alfiere (2085 m) in den Monti della Meta. Ein großer Teil des Gemeindegebiets gehört zum Nationalpark Abruzzen, Latium und Molise. Settefrati ist Mitglied der Comunità Montana Valle di Comino.
Die Nachbarorte sind Barrea (AQ), Civitella Alfedena (AQ), Gallinaro, Opi (AQ), Picinisco und San Donato Val di Comino.
Geschichte Der Name des Ortes leitet sich von den Sieben Brüdern (=sette frati), den Söhnen der Felicitas, Märtyrern des 2. Jahrhunderts, her. Eine Kirche der Sette Frati ist erstmals im Jahr 991 bezeugt, von der allerdings heute nur noch ein Portal erhalten ist. Der Besitz des Dorfes war zwischen den Grafen von Alvito und dem Kloster von Montecassino umstritten. 1861 kam es zum Königreich Italien.
Bevölkerungsentwicklung Jahr 1861 1881 1901 1921 1936 1951 1971 1991 2001 Einwohner 3185 2718 2495 3247 2464 2146 1036 874 855 Quelle: ISTAT
Politik Lorenzo Malizia (Bürgerliste) wurde im Juni 2004 zum Bürgermeister gewählt. Riccardo Frattaroli (Lista Civica: Azione Amministrativa) hat seit dem 26. Mai 2014 dieses Amt inne und wurde am 26. Mai 2019 wiedergewählt.
Partnerstadt Stamford, Connecticut
Sehenswürdigkeiten thumb|Santa Maria del Canneto In beeindruckender Lage auf 1030 m Höhe im Abruzzen-Naturpark, neben der Quelle des Melfa, liegt die Pilgerkirche Santa Maria del Canneto, die 1288 erstmals erwähnt wurde.
Söhne und Töchter der Stadt Alberico da Settefrati wurde um 1100 in Settefrati geboren. Der Mönch aus Montecassino wurde für seine Visionen vom Jenseits bekannt.
Weblinks La Ciociaria (italienisch) Settefrati auf www.comuni-italiani.it (italienisch)
Einzelnachweise
Kategorie:Ort im Latium