Michael Kloft (* 1961 in Bonn) ist ein deutscher Journalist, Fernsehautor, TV-Produzent und Regisseur.

Leben Michael Kloft, wie der Theologe Matthias Kloft einer von vier Söhnen von Gertrud Kloft, geborene Horn, und des Juristen Alfred Kloft (* 1922; ab 1952 Ministerialdirigent und Referent im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, zuvor Richter am Landgericht Limburg),Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 651. studierte nach Beendigung des Zivildienstes von 1983 bis 1989 Politikwissenschaft.Vox.de: Michael Kloft abgerufen am 3. Januar 2014. Zunächst arbeitete er als freischaffender Autor für verschiedene zeithistorische Fernsehdokumentationen, unter anderem für Spiegel TV und Chronos-Film. 1992 wurde er Regieassistent bei Heinrich Breloers Produktion Wehner – die unerzählte Geschichte. Seit 1995 dauerhaft bei Spiegel TV, ist er seit 2000 Leiter der Abteilung „History“ bei Spiegel TV und seit 2009 ist Michael Kloft Geschäftsführer und Programmdirektor beim Pay-TV-Sender Spiegel Geschichte abgerufen am 5. Januar 2014. abgerufen am 5. Januar 2014.. Michael Klofts Dokumentationen wurden u. a. von der ARD, dem ZDF (in Zusammenarbeit mit Guido Knopp), Sat.1 und VOX ausgestrahlt.

Die Dokumentation Welche Farbe hat der Krieg – Deutschland 1945 war 1996 für den Adolf-Grimme-Preis nominiert. Hitlers Hehler – Die Schweizer Banken und das Nazigold erhielt 1998 die Bronzemedaille beim New York Film Festival. Der Dokumentarfilm Das Goebbels-Experiment wurde 2005 auf der Berlinale gezeigt. Im selben Jahr wurde seine zweiteilige Dokumentation Als der Krieg nach Deutschland kam – Tagebuch 1945 für den Deutschen Fernsehpreis nominiert.

Filmografie 1992 – Die Katyn Lüge 1993 – Berlin im Kalten Krieg 1994 – Parlamentarier unterm Hakenkreuz 1994 – Fahndung nach Dr. Goerdeler 1995 – Widerstand – Kampf gegen Hitler 1995 – Deutschland 1945 – Ende und Anfang 1996 – Schuld und Sühne des Albert Speer 1996 – Welche Farbe hat der Krieg – Deutschland 1945 (1996 für den Adolf-Grimme-Preis nominiert) 1997 – Hitler in Wien – Lehrjahre eines Diktators 1998 – Hollywood und der Krieg – wie Starregisseur John Ford den D-Day drehte 1998 – Hitlers Hehler – Die Schweizer Banken und das Nazigold (1998 Bronzemedaille beim New York Festival) 1999 – Das Dritte Reich in Farbe 1999 – Das Fernsehen unter dem Hakenkreuz 2000 – Julius Streicher – Der Judenhetzer 2001 – Der Tramp und der Diktator 2001 – Berlin – Der erste Sommer im Frieden 2003 – Die geheimen Welten der Nazis 2003 – Die Chronik des Nürnberger Prozesses 2004 – Der letzte deutsche Kaiser 2004 – Tod im Führerbunker – Die wahre Geschichte von Hitlers Untergang 2004 – Feuersturm – Der Bombenkrieg gegen Deutschland 2005 – Das Goebbels-Experiment 2005 – Als der Krieg nach Deutschland kam 2006/07 – Die Jahreschronik des Dritten Reichs (mit vielen privaten Filmaufnahmen, auch in Farbe, 13-teilig, je 45–55 Min) 2007 – Die gekaufte Revolution 2007 – 100 Jahre Berlin – Vom Kaiser bis zur Kanzlerin 2008 – 1933 – Hitlers Machtergreifung 2009 – Die Gesichter des Bösen – Hitlers Henker (Über Konzentrationslager und Täter der NS-Judenvernichtung) 2009 – Als die Welt in Flammen stand – Die Chronik des Zweiten Weltkriegs 2009 – Der seltsame Krieg – Hitlers Blitzkrieg gegen Frankreich 2009 – Das „Dritte Reich“ vor Gericht – Die Nürnberger Prozesse 2011 – Ein Tag schreibt Geschichte – 30. April 1945 2011 – Hitlers Tod (Teil 1: Der Selbstmord, Teil 2: Die Kapitulation)zdf info, Sendung vom 6. Mai 2015, Hitlers Tod – Der Selbstmord Bei: zdf.de abgerufen am 6. Mai 2015. 2012 – Innenansichten – Deutschland 1937 (unter Verwendung von Aufnahmen aus March of Time: Inside Nazi Germany) 2012 – Mythos Erwin Rommel. Dokumentation, 66 Min., Spiegel-TV (DVD) 2013 – Richard Wagner – Genius und Dämon der Deutschen 2013 – Kanzler – Regieren in Deutschland 2015 – 1945 – 12 Städte, 12 SchicksaleVox.de: 1945 – 12 Städte, 12 Schicksale – Der Autor Michael Kloft, abgerufen am 2. Mai 2015. 2015 – Countdown zum Untergang. Das lange Ende des Zweiten Weltkriegs (zwölfteilige Reihe)presseportal.de: ZDFinfo startet Countdown zum Untergang zwölfteilige Reihe zum langen Ende des Zweiten Weltkrieges, abgerufen am 2. Mai 2015. 2017 – Eva Braun – Die Braut des Bösen 2017 – Aufstieg und Fall des Kommunismus (12 Folgen)Eintrag des Dokumentarfilms bei imdb.comSeite über Aufstieg und Fall des Kommunismus bei Phoenix.de 2018 ‒ Countdown zum Zweiten Weltkrieg 2020 ‒ Leni Riefenstahl – Das Ende eines Mythos 2024 ‒ Putins Blutspur – Chronik eines Krieges

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Einzelnachweise

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