Gesamtwertung 1. (ELK) 26:54:28 h 2. (AST) + 0:39 min 3. (LPR) + 1:05 min 4. (CSC) + 2:02 min 5. (FLM) + 2:47 min 6. (GST) + 4:09 min 7. (AST) + 4:23 min 8. (TCS) + 5:31 min 9. (LPR) + 5:42 min 10. (AST) + 5:59 min Sprintwertung 1. (COL) 38 P. 2. (AST) 34 P. 3. (LPR) 33 P. 4. (ELK) 33 P. 5. (COL) 32 P. Bergwertung 1. (FLM) 57 P. 2. (LPR) 34 P. 3. (ELK) 27 P. 4. (VBG) 23 P. 5. (COL) 18 P. Mannschaftswertung 1. 80:51:30 h 2. + 10:24 min 3. + 11:28 min 4. + 12:56 min 5. + 15:44 min mini|hochkant=1.2|Österreich-Radrundfahrt 2008
mini|Gesamtsieger Österreich-Rundfahrt 2008 wurde der Österreicher Thomas Rohregger Die 60. Österreich-Rundfahrt ist ein Straßenradrennen, das am 6. Juli 2008 in Klausen startete und am 13. Juli in Wien mit der Zielankunft auf dem Rathausplatz endete. Das 1.080,1 km lange Etappenrennen gehört zur UCI Europe Tour 2008 und wurde dort in die höchste Kategorie 2. HC eingestuft.ucieuropetour.com: , abgerufen am 18. Juni 2008
Der Österreicher Thomas Rohregger vom Elk-Haus-Simplon-Team, Gesamtzweiter des Vorjahrs, gewann das Rennen.
Etappenübersicht DatumVerlaufkmEtappensiegerTräger des gelben TrikotsProlog6. JuliKlausen (EZF)1,5keiner1) (ELK)1. Etappe7. JuliKlausen – Toblach171,2 (QST) (QST)2. Etappe8. JuliToblach – Kitzbüheler Horn169,6 (CSC) (CSC)3. Etappe9. JuliKitzbühel – Prägraten183,7 (LPR) (ELK)4. Etappe10. JuliLienz – Wolfsberg214,8 (COL) (ELK)5. Etappe11. JuliWiener Neustadt – Bad Vöslau184,4 (AST) (ELK)6. Etappe12. JuliPodersdorf (EZF)26,2 (COL) (ELK)7. Etappe13. JuliPodersdorf – Wien128,7 (QSI) (ELK) 1) Prolog wegen schlechten Wetters abgebrochen.
Mannschaften Unter den 18 teilnehmenden Mannschaften mit je acht Fahrernoesterreich-rundfahrt.at: , abgerufen am 18. Juni 2008 befanden sich neun UCI ProTeams, darunter auch das wegen Dopingvergehen nicht zur zeitgleich stattfindenden Tour de France eingeladene Team Astana.rad-net.de: Astana zur Österreich-Rundfahrt eingeladen - Start mit Paolo Bettini in Südtirol, abgerufen am 18. Juni 2008
Mannschaft Kürzel Lizenz StarterQSTProTour Paolo Bettini, Alexander Efimkin, Tom Boonen, Dimytro Grabovskyy, Kevin Seeldraeyers, Andrea Tonti, Davide Vagano und Maarten WynantsASTProTour Janez Brajkovic, Thomas Frei, Vladimir Gusev, Renè Haselbacher, Benoît Joachim, Julien Mazet, Steve Morabito und Michael SchärRABProTour Marc de Maar, Robert Gesink, Pedro Horillo-Munoz, Tom Leezer, Gerben Löwik, Bauke Mollema, Grischa Niermann und William WalkerSILProTour Bert Roesems, Matthew Lloyd, Oliver Kaisen, Bart Dockx, Pieter Jacobs, Geert Steurs, Jurgen van den Broeck und Wim van HuffelCSCProTour Michael Blaudzun, Lasse Bøchman, Alexander Kolobnev, Gustav Larsson, Bradley McGee, Jason McCartney, Chris Anker Sørensen und Jurgen van GoolenGSTProTour Oscar Gatto, Tim Klinger, Volker Ordowski, Davide Rebellin, Matthias Russ, Stephan Schreck, Tom Stamsnijder und Peter WrolichCOLProTour Michael Barry, Edvald Boasson-Hagen, Bert Grabsch, André Greipel, Greg Henderson, Craig Lewis, Servais Knaven und Frantisek RabonLAMProTour Emanuele Bindi, Paolo Bossoni, Paolo Fornaciari, Roberto Longo, David Loosly, Lubos Pelanek, Mauro Santambrogio und Danilo NapolitanoMRMProTour Luca Barla, Andriy Grivko, Matej Jurco, Christian Kux, Artur Gajek, Dominik Roels, Sebastian Schwager und Martin CelitsLPRProfessional Continental Team Giairo Ermeti, Luca Celli, Roberto Ferrari, Jure Golcer, Sergio Marinangeli, Ruslan Pidgornyy, Cristiano Salerno und Paolo SavoldelliTCSProfessional Continental Team Pavel Brutt, Nikita Eskov, Ilya Chernetskiy, Alex Gottfried, Walter Pedrazo, Alexander Serov, Ricardo Serrano und Yauhen SobalCSFProfessional Continental Team Guillermo Ruben Bongiorno, Federico Canutti, Mauro Finetto, Marco Frapporti, Julio Alberto Perez-Cuapio, Andrea Pagoto, Mauro Abel Richeze und Francesco TomeiSDAProfessional Continental Team Santo Anza, Francesco Ginanni, Alessandro Bertolini, Danilo Hondo, Leonardo Moser, Daniele Nardello, Nazareno Rossi und Roberto TraficanteFLMProfessional Continental Team Gianpaolo Caruso, Vladimir Duma, Leonardo Girodani, Dainius Kairelis, Mikhaylo Khalilov, Tomasz Marczynski, Luigi Sestili und Filippo SimeoniELKProfessional Continental Team Markus Eibergger, Wolfgang Murer, Clemens Fankhauser, Steffen Radochla, Thomas Rohregger, Stefan Rucker, Gerhard Trampusch und Jan ValachVBGProfessional Continental Team Josef Benetseder, René Weissinger, Gerrit Glomser, Cameron Wurf, Harald Morscher, André Korff, Christoph Sokoll und Florian StalderKTMContinental Team Jan Barta, Michael Knopf, Josef Kugler, Petr Lechner, Stefan Pöll, Rupert Probst, Stefan Probst und Stefan StadlerRADContinental Team Christian Isak, Christof Kerschbaum, Michael Pichler, Hans-Peter Obwaller, Werner Riebenbauer, Martin Riska, Martin Schöffmann und Matthias Schröger
Die beiden oberösterreichischen Continental Teams konnten sich über ihre Positionen in der Tchibo Top Rad Liga für die Rundfahrt qualifizieren.sportpress.at: Kleine Zeitung vom 4. Juni 2008
Etappen
Prolog 270px Zwischenstand nach dem Prologmikro-funk-timing.de: Wertungen des Prologs, abgerufen am 7. Juli 2008 Gesamtwertung 1. (ELK) 00:00:00 h Sprintwertung 1. (CSC) 0 P. Bergwertung 1. (LPR) 0 P.
Die 60. Österreich-Rundfahrt begann am 6. Juli 2008 mit einem 1,5 km langen Einzelzeitfahren mit Start und Ziel in Klausen. Die Länge des Prologs war ursprünglich auf 3,3 km angesetzt, wurde jedoch aufgrund eines aufziehenden Unwetters verkürzt.
Nachdem etwa die Hälfte der Fahrer gestartet war, erschwerte einsetzender Regen die Bedingungen. Neun Teilnehmer waren noch nicht auf die Strecke gegangen, als das Rennen wegen des immer schlechter werdenden Wetters zunächst unterbrochen und schließlich abgesagt wurde. Die Rennleitung entschied, alle Fahrer mit der gleichen Zeit zu werten. Der zum Zeitpunkt des Abbruchs führende Steffen Radochla, der als Fünfter ins Rennen gegangen war, erhielt das gelbe Trikot des Gesamtführenden.sportpress.at: Prolog der Österreich-Rundfahrt in Klausen fällt Unwetter zum Opfer, abgerufen am 7. Juli 2008
Erste Etappe 270px Ergebnis der ersten Etappemikro-funk-timing.de: Wertungen der 1. Etappe, abgerufen am 7. Juli 2008 1. (QST) 4:22:14 h 2. (VBG) gl. Zeit 3. (GST) gl. Zeit 4. (FLM) gl. Zeit 5. (CSC) gl. Zeit Zwischenstand nach der ersten Etappe Gesamtwertung 1. (QST) 4:22:04 h 2. (VBG) + 0:04 min 3. (GST) + 0:06 min Sprintwertung 1. (QST) 15 P. 2. (VBG) 12 P. 3. (GST) 10 P. Bergwertung 1. (FLM) 12 P. 2. (MRM) 8 P. 3. (LPR) 8 P.
Die erste Etappe verlief auf italienischem Boden von Klausen nach Toblach. Auf die erste Zieldurchfahrt bei Rennkilometer 71,8 folgten Anstiege über den Kreuzbergpass und zum Misurinasee, wo eine Bergwertung der ersten Kategorie absolviert wurde. Nach 171,2 km erreichten die Teilnehmer das Ziel im Pustertal.oesterreich-rundfahrt.at: (PDF), abgerufen am 20. Juni 2008
Nachdem zahlreiche Ausreissversuche nicht erfolgreich waren, gelang es Dominik Roels sich nach der ersten Sprintwertung vom Feld zu lösen. Sein maximaler Vorsprung betrug fast 13 Minuten, er wurde jedoch vor der letzten Bergwertung wieder eingeholt. Eine 23 Fahrer umfassende Gruppe mit vielen Favoriten auf den Gesamtsieg erreichte gemeinsam das Ziel. Der Österreicher Gerrit Glomser verschenkte dabei den Etappensieg. Während er sich wenige Meter vor dem Ziel bereits als Sieger wähnte und jubelnd die Hände in die Höhe streckte, wurde er vom amtierenden Weltmeister Paolo Bettini noch abgefangen. Bettini wurde damit erster Führender im Gesamtklassement. mini|hochkant=0.7|links|Der Österreicher Gerrit Glomser verschenkte den Etappensieg
Zweite Etappe 270px Ergebnis der zweiten Etappemikro-funk-timing.de: Wertungen der 2. Etappe, abgerufen am 8. Juli 2008 1. (CSC) 4:19:00 h 2. (ELK) + 0:12 min 3. (LPR) + 0:27 min 4. (AST) + 0:29 min 5. (FLM) + 1:29 min Zwischenstand nach der zweiten Etappe Gesamtwertung 1. (CSC) 8:41:04 h 2. (ELK) + 0:16 min 3. (LPR) + 0:33 min Sprintwertung 1. (LPR) 16 P. 2. (CSC) 15 P. 3. (QST) 15 P. Bergwertung 1. (FLM) 22 P. 2. (COL) 18 P. 3. (CSC) 17 P.
Nach dem Start in Toblach verließen die Teilnehmer nach 12 km Italien. In Österreich mussten sie den Felber Tauern überqueren, einen Berg der ersten Kategorie. Über den Pass Thurn erreichten sie den 7,7 km langen und durchschnittlich 11,9 % steilen Schlussanstieg zum Kitzbüheler Horn, wo nach insgesamt 169,6 km im Ziel eine Bergwertung der Hors Catégorie abgenommen wurde.oesterreich-rundfahrt.at: (PDF), abgerufen am 20. Juni 2008
mini|hochkant=0.7|links|Der Däne Chris Anker Sørensen erwies sich als bester Kletterer auf das Kitzbüheler Horn und übernahm mit dem Etappensieg die Gesamtführung Bei Rennkilometer 40 lösten sich Dmytro Grabovskyy und Michael Barry vom Feld und gingen mit einem Vorsprung von über neun Minuten in den ersten Anstieg. 50 km vor dem Ziel lag das Duo noch 13:40 Minuten vor den Verfolgern, die dann aber das Tempo erhöhten und am Fuße des Kitzbüheler Horns ihren Rückstand auf sieben Minuten verkürzt hatten. Barry konnte sich zunächst von Grabovskyy lösen, sein Vorsprung auf eine zunehmend kleiner werdende Verfolgergruppe nahm im Verlauf der 19 Kehren zum Ziel aber stetig ab. Paolo Bettini, der Träger des gelben Trikots, war inzwischen aus dieser Verfolgergruppe zurückgefallen, in der Thomas Rohregger das Tempo verschärfte. Ihm folgten Chris Anker Sørensen, der Führende der Bergwertung Giampaolo Caruso und der ukrainische Meister Ruslan Pidhornyj; Hrabowskyj war mittlerweile eingeholt, der Vorsprung Barrys drei Kilometer vor dem Ziel auf unter eine Minute gesunken. Sørensen und Rohregger, der 2007 die Etappe auf das Kitzbüheler Horn gewonnen hatte, setzten sich von Caruso und Pidhornyj ab, einer Attacke von Sørensen konnte auch Rohregger nicht mehr folgen. Nachdem er Barry eingeholt hatte, erreichte der Däne alleine das Ziel. Mit seinem Sieg übernahm er das gelbe Trikot des Gesamtführenden von Bettini, der die Etappe mit 7:43 Minuten Rückstand auf den Sieger beendete.
Dritte Etappe 270px Ergebnis der dritten Etappemikro-funk-timing.de: Wertungen der 3. Etappe, abgerufen am 9. Juli 2008 1. (LPR) 4:59:52 h 2. (RAB) + 0:03 min 3. (ELK) + 0:03 min 4. (TCS) + 0:05 min 5. (AST) + 0:05 min Zwischenstand nach der dritten Etappe Gesamtwertung 1. (ELK) 13:41:10 h 2. (LPR) + 0:07 min 3. (CSC) + 0:25 min Sprintwertung 1. (LPR) 33 P. 2. (AST) 24 P. 3. (ELK) 23 P. Bergwertung 1. (FLM) 47 P. 2. (LPR) 34 P. 3. (ELK) 27 P.
Die dritte Etappe begann in Kitzbühel und endete nach 183,7 km in Prägraten am Großvenediger. Auf der Großglockner-Hochalpenstraße wurde zunächst eine Bergwertung der Hors Catégorie am Fuscher Törl und kurz darauf der mit 2508 m höchste Punkt der Rundfahrt erreicht.oesterreich-rundfahrt.at: (PDF), abgerufen am 20. Juni 2008
Bereits zu Beginn des Rennens hatte sich eine dreiköpfige Spitzengruppe gebildet, zu der kurze Zeit später zwei weitere Fahrer aufschließen konnten und die einen maximalen Vorsprung von 5:30 Minuten hatte. Im 18 km langen Anstieg zum Großglockner fielen vier der Ausreißer wieder zurück und wurden von den Fahrern einer Verfolgergruppe eingeholt, aus der sich die beiden Österreicher Gerrit Glomser und Markus Eibegger lösen konnten. Während Glomser den letzten verbliebenen Ausreißer Craig Lewis noch vor der Bergwertung stellen konnte, musste Eibegger wieder abreißen lassen. Aus der Verfolgergruppe, der der Träger des gelben Trikots Chris Anker Sørensen nicht folgen konnte, griff der Gesamtzweite Thomas Rohregger an und schloss zu Glomser auf. Die beiden erreichten gemeinsam das Fuscher Törl, im Sprint sicherte sich Glomser als dritter Österreicher in Folge den Titel des Glocknerkönigs. Mit geringem Abstand folgte eine Gruppe mit Ruslan Pidhornyj, Wladimir Gussew und Giampaolo Caruso; Sørensen erreichte mit 2:10 Minuten Rückstand auf Glomser den Gipfel.