Das Wilhelmskreuz wurde am 13. September 1915 von König Wilhelm II. von Württemberg gestiftet und konnte an alle Männer verliehen werden, die sich während des Ersten Weltkriegs, ohne daran unmittelbar teilgenommen zu haben, in dienstlicher oder freiwilliger Tätigkeit namhafte Verdienste um die öffentliche Wohlfahrt erworben hatten.
Stufen
Das Wilhelmskreuz existiert in drei unterschiedlichen Ausführungen
Wilhelmskreuz mit Schwertern und Krone – für außergewöhnliche Verdienste Wilhelmskreuz mit Schwertern – für Verdienste im Krieg in der Heimat Wilhelmskreuz – für sonstige Verdienste
Aussehen Die Auszeichnung ist ein aus Bronze gefertigtes Ruppertkreuz, in dessen Mitte, umgeben von einem Eichenlaubkranz die Initialen des Stifters zu sehen sind. Im unteren Kreuzarm steht die Jahreszahl 1915. Auf der Rückseite findet sich die zweizeilige Inschrift KRIEGS / VERDIENST.
Trageweise Das Wilhelmskreuz mit Schwertern und Krone ist ein Steckkreuz, die anderen beiden Stufen wurden an einem gelben Band mit schwarzen Streifen getragen.
Bekannte Träger siehe: :Kategorie:Träger des Württembergischen Wilhelmskreuzes
Literatur Kurt-Gerhard Klietmann: Für Tapferkeit und Verdienst. Schild, München 1954. Jörg Nimmergut: Deutsche Orden und Ehrenzeichen bis 1945. Band 4. Württemberg II – Deutsches Reich. Zentralstelle für wissenschaftliche Ordenskunde, München 2001, ISBN 3-00-00-1396-2.
Kategorie:Orden und Ehrenzeichen (Württemberg) Kategorie:Orden und Ehrenzeichen (Erster Weltkrieg) Kategorie:Wilhelm II. (Württemberg) als Namensgeber !