Geheime Staatsaffären (Originaltitel: L’Ivresse du pouvoir) ist ein deutsch-französischer Spielfilm des Regisseurs Claude Chabrol. Er wurde zum ersten Mal am 16. Februar 2006 auf der Berlinale gezeigt. Der Film wurde inspiriert von der Elf-Aquitaine-Schmiergeldaffäre und der norwegisch-französischen Richterin Eva Joly.
Handlung Die Richterin Jeanne Charmant-Killman soll einen Fall von Veruntreuung öffentlicher Gelder aufklären, der den Vorstandsvorsitzenden eines Großkonzerns auf die Anklagebank bringen könnte. Durch die Aufdeckung immer heiklerer Geheimnisse gewinnt sie immer mehr Macht. Je mehr sie davon hat, desto mehr kann sie Druck ausüben, doch zur gleichen Zeit erlebt ihr Privatleben eine Krise. Sie setzt sowohl den Beteiligten des Falls als auch ihrem Mann Philippe mit äußerster Härte zu. Als sie in einen Autounfall gerät, werden ihr Bodyguards zur Seite gestellt. Jeanne bekommt immer mehr Probleme und verliert dabei fast die Kontrolle über ihren Auftrag.
Kritiken
Auszeichnungen Auf der Berlinale 2006 lief Geheime Staatsaffären im Wettbewerb um den Goldenen Bären, den der Film Esmas Geheimnis – Grbavica gewann. Weblinks
Kritik von Deike Stagge bei filmstarts.de Filmdatenblatt der Berlinale 2006 als PDF
Einzelnachweise
Kategorie:Filmtitel 2006 Kategorie:Deutscher Film Kategorie:Französischer Film Kategorie:Filmdrama Kategorie:Claude Chabrol