Der SV Grün-Weiß Lübben ist ein deutscher Fußballverein aus Lübben (Spreewald) im Landkreis Dahme-Spreewald in Brandenburg. Heimstätte des 330 Mitglieder starken Vereins ist das Stadion der Völkerfreundschaft.

Dynamo Lübben links|mini|120px|Vereinswappen der SGD Lübben Dynamo Lübben trat erstmals 1961 in der damals viertklassigen Bezirksliga Cottbus im höherklassigen DDR-Fußball in Erscheinung. Die Mannschaft spielte analog zu anderen Dynamo-Mannschaften im traditionellen Weinrot-Weiß. Lübben agierte anfangs nur in unteren Tabellenregionen, mit der Auflösung der II. DDR-Liga erfolgte der Abstieg in die Bezirksklasse.

Dynamo Lübben meldete sich bereits 1966 in der höchsten Liga des Bezirkes Cottbus zurück, konnte sich nach einem zwischenzeitlichen Abstieg aber erst ab 1969 in der Liga etablieren. In der Folgezeit scheiterte Dynamo hinter Lokomotive Cottbus und Aktivist Brieske-Senftenberg nur knapp am Aufstieg. In der Spielzeit 1976/77 gelang hinter der nicht aufstiegsberechtigten zweiten Vertretung von Energie Cottbus der erstmalige Aufstieg in die DDR-Liga. Mit lediglich zehn Saisonpunkten stieg der Polizeisportverein gemeinsam mit Motor Görlitz postwendend wieder ab. Das gleiche Szenario wiederholte sich 1979. Nach dem erneuten Aufstieg traten die Brandenburger diesmal mit der SG Sosa den sofortigen Wiederabstieg an.

Die Bezirksliga hielt Lübben noch bis 1983 und stieg im Anschluss in die Bezirksklasse ab.

Trainer 1960–1981 Karl FalkHanns Leske: Enzyklopädie des DDR-Fußballs. Verlag Die Werkstatt, Göttingen 2007, ISBN 978-3-89533-556-3, S. 130 (Ausschnitt). Herbert VogtFrank Selbitz: Als die Planung auf der Streichholzschachtel entstand. In: Lausitzer Rundschau. 18. Oktober 2007 Horst Tempel

SV Grün-Weiß Lübben Die Wiedervereinigung Deutschlands führte zum Zusammenschluss der beiden Lübbener Fußballvereine Motor und Dynamo. Im Sommer 1991 wurde der Verein SV Grün-Weiß Lübben e. V. getauft und erlebte kurz darauf seinen bis heute größten sportlichen Erfolg: 1992 den Aufstieg in die Landesliga.

Seit Ende der 1990er erlebte die Mannschaft einige Abstiege und fand sich schließlich in der Kreisliga wieder. Erst in der Saison 2006/07 gelang die Rückkehr in die Landesliga. In der darauffolgenden Saison marschierte Lübben sogar als Aufsteiger in die höchste Spielklasse Brandenburgs, die Brandenburgliga. Fünf Jahre konnte sich der Verein dort halten, bis nach der Spielzeit 2011/12 Abstiege aus der Brandenburg- und der Landesliga folgten. Umgehend wurde ein Umbruch eingeleitet und ein neuer Vorstand um den ersten Vorsitzenden Christian Leyer installiert. Erste Erfolge stellten sich schon nach einem Jahr ein. Die erste Mannschaft gewann den Spreewald-Pokal und sicherte sich den zweiten Platz in der Landesklasse. Im Schnitt kamen zu den Liga- und Pokalspielen etwa einhundert Zuschauer mehr als im letzten Jahr. Seit 2015 spielte man in der Südstaffel der Landesliga. Die Saison 2016/17 schloss Grün-Weiß Lübben als Erster der Landesliga Süd ab und stieg in die Brandenburg-Liga auf.

Trainer um 1991/92 Jörg Schade-ds: „Fahrstuhl-Mannschaft“ hielt in Atem. In: Lausitzer Rundschau. 24. Mai 2004 um 2000–2004 Knut FalkKonrad Keutel: Grün-Weiß ist Tabellenzweiter. In: Lausitzer Rundschau. 14. Juni 2004 2004–2010 Dirk MinkwitzKonrad Keutel: Achtbares Resultat beim Verbandsligaaufsteiger. In: Lausitzer Rundschau. 16. Juli 2004; red: Paukenschlag: Lübbenau verpflichtet Dirk Minkwitz. In: Lausitzer Rundschau. 14. März 2012 2010–2012 Frieder Andrich auf der Seite des Grün-Weiß Lübben, abgerufen am 8. September 2012 2012–2012 Oliver Keutel 2012–2013 Marco Gebhardt 2013–2016 Dirk Minkwitz 2016–2017 Oliver Keutel 2017–2019 Thomas Schmidt 2019 Markus Wolf 2019–2022 Vragel da Silva 2022–2025 Tino Kandlbinder

Statistik Dynamo Lübben Teilnahme DDR-Liga: 1977/78, 1979/80 Teilnahme FDGB-Pokal: 1974/75, 1978/79, 1980/81 Ewige Tabelle der DDR-Liga: Rang 156