Der Jakob-Kaiser-Preis war ein Preis, der jährlich vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen für die beste Fernsehsendung oder -reportage vergeben wurde. Der Preis war nach dem deutschen Politiker und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus Jakob Kaiser benannt.

Der Jakob-Kaiser-Preis wurde von 1960 bis zur Auflösung des Bundesministeriums 1991 vergeben und war mit 10.000 D-Mark dotiert.

Preisträger (Auswahl)

1960: Günter Lincke 1961: Matthias Walden 1964: Will Tremper, Rolf Hädrich 1965: Olrik Breckoff 1966: Dieter Meichsner 1966: Wolfgang Menge und Egon Monk 1967: Wolfgang Menge 1968: Dieter Meichsner und Fritz Schenk 1968: Dieter Meichsner 1969: Wolfgang Menge 1970: Helmut Krapp 1970: Carola Stern 1971: Wolfgang Venrohr 1973: Lutz Lehmann 1976 Johannes Hendrich, Manfred Bieler und Lutz Lehmann 1976: Holger Oehrens 1977: Manfred Bieler und Peter Stripp 1978: Peter Schulze-Rohr und Lutz Lehmann 1980: Walter Kempowski und Eberhard Fechner 1981: das Fernsehmagazin Kontraste und Eberhard Fechner 1982: Friedrich Nowottny 1983: Joachim Jauer, Theodor Schübel und Kennzeichen D 1984: Helga Märthesheimer und Dieter Zimmer 1985: Guido Knopp 1986: Guido Knopp 1987: Sabine Postel Kategorie "Fernsehfilm": Völkerschlachtdenkmal (je 5000 Mark an Erich Loest und Heinz Schimmelpfennig) Kategorie "Informationsendung": Deutsches aus der anderen Republik (10000 Mark) 1988: Claus Richter 1989: Heinz Sielmann 1989: Michael Steinbrecher 1990: das Fernsehmagazin Kontraste 1991: Wolfgang Kirchner Heike Mundzeck Wolfgang Venohr Horst Schättle

Kategorie:Fernsehpreis (Deutschland) Kategorie:Erstverleihung 1960