Die Albatros Dr.I (Werksbezeichnung L 36) war ein deutsches Versuchsjagdflugzeug aus dem Jahr 1917.
Geschichte Nach dem Auftauchen der sehr wendigen Sopwith Triplane brach in Deutschland ein regelrechter Dreidecker-Boom aus. Fast alle Hersteller begannen mit dem Bau von Dreideckern oder rüsteten vorhandene Flugzeuge um. Auf diese Weise entstand auch die Albatros Dr.I mit 8,7 m Spannweite auf Basis der Albatros D.V. Zwar konnte sich der Dreidecker auf mittlere Sicht nicht gegen die schnelleren Doppel- und später Eindecker durchsetzen, aber durch die Anfangserfolge, die mit der Fokker Dr.I erzielt wurden, war zunächst das Interesse geweckt. Aber bald schon ebbte der Boom wieder ab, denn der Luftwiderstand war einfach zu groß, um gegen Modelle wie die S.E.5 oder SPAD S.XIII bestehen zu können. Dennoch kam es bei Albatros zum Bau eines weiteren Dreideckers, diesmal eine völlige Neukonstruktion.
Albatros Dr.II mini|Albatros Dr.II Die Dr.II – werksintern als L 39 bezeichnet – wurde nach einem zum Jahresende 1917 erteilten Auftrag als gestaffelter, einstieliger Dreidecker mit identischer Spannweite aller Tragflächen parallel zum Doppeldecker D.X entworfen. Sie besaß Querruder an allen Tragflächen und einen Sperrholzrumpf mit freitragendem Normalleitwerk. Der Erstflug erfolgte wahrscheinlich im April 1918.
Technische Daten Dr.II
Kenngröße Daten Länge 6,18 m Spannweite 10,0 m Höhe 3,34 m Flügelfläche 26,6 m² Leermasse 676 kg Startmasse 915 kg Triebwerk ein wassergekühlter Benz Bz IIIbo V8 mit
Literatur
Weblinks
Kategorie:Dr-Flugzeugtyp der deutschen Luftstreitkräfte im Ersten Weltkrieg