Der Lessing-Übersetzerpreis (jap. ; Resshingu Honyakushō) wurde seit 1998 von der Deutschen Botschaft in Tokio für Übersetzungen aus dem Deutschen ins Japanische verliehen. Er war mit 5.000 Euro dotiert und galt als eine wichtige Institution in den deutsch-japanischen Kulturbeziehungen.

Preisträger

1998: Hiroshi Hasegawa – Übersetzung von G. W. F. Hegel: Phänomenologie des Geistes 1999: Yoshiaki Uchida – Übersetzung von Max Weber: Das antike Judentum 2000: Tatsuji Iwabuchi – Übersetzung von Bertolt Brecht: Sämtliche Stücke 2001: Yasuo und Teruko Ishimitsu – Übersetzung von Friedrich Kittler: Grammophon Film Typewriter 2002: Kenichi Nishikawa – Übersetzung von Marcel Reich-Ranicki: Mein Leben 2003: Hitoko Suzuki – Übersetzung von W. G. Sebald: Austerlitz 2004: Yasuo Baba, Takahiro Uemura, Atsuhito Eguchi – Übersetzung von Niklas Luhmann: Das Recht der Gesellschaft 2005: Kazuhiko Tamura – Übersetzung von Klaus Theweleit: Männerphantasien 2006: Kyōko Hirano – Übersetzung von Walter Moers: Die 13½ Leben des Käpt’n BlaubärFoto des Preisträgers mit Moers 2007: Takayoshi Aoki – Übersetzung von Hannah Arendt: Denktagebuch 1950-1973 2008: Hirotaka Hasegawa – Übersetzung von Theodor Mommsen: Römische Geschichte 2009: Shinichi Muraoka, Kazuyuki Hosomi und Ken Kosuda – Übersetzung von Franz Rosenzweig: Der Stern der Erlösung

Weblinks Lessing Übersetzerpreis – Kulturpreise.de

Einzelnachweise

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