hochkant|mini|Otto Busse (1914) Otto Busse (* 6. Dezember 1867 in Gülitz, Prignitz; † 3. Februar 1922 in Zürich) war ein deutscher Pathologe.
Leben Busse studierte an der Königlichen Universität zu Greifswald. Mit einer Doktorarbeit bei Paul Grawitz wurde er 1892 zum Dr. med. promoviert.Dissertation: Über die Heilungsvorgänge an Schnittwunden der Haut. 1894 beschrieben Busse und Abraham Buschke die durch den Pilz Cryptococcus neoformans ausgelöste Kryptokokkose. Sie wurde deshalb Busse-Buschke-Krankheit genannt. Busse habilitierte sich 1896.Habilitationsschrift: Die Hefen als Krankheitserreger. Ab 1904 lehrte er als Professor für Pathologie an der Medizinischen Akademie zu Posen. 1911 folgte er dem Ruf der Universität Zürich auf den Lehrstuhl für Pathologie. Eine Zeitlang war er Dekan der Medizinischen Fakultät. Die Züchtung von Zellen auf einem Glasträger gelang 1912 Alexis Carrel. Diese Methode verwendete Busse, um Entzündungsvorgänge zu untersuchen und fotografisch zu dokumentieren.
In erster Ehe war Otto Busse verheiratet mit der einzigen Tochter seines Doktorvaters Paul Grawitz. Der Ehe entstammt Paul Busse-Grawitz, der in Argentinien eine große Klinik besaß und zu Wohlstand kam.
Veröffentlichungen
Literatur
Gerd Lorenz: Otto Busse und Paul Busse-Grawitz. Ärzteblatt Mecklenburg-Vorpommern 12/2020, S. 466.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Pathologe Kategorie:Mediziner (19. Jahrhundert) Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert) Kategorie:Hochschullehrer (Posen) Kategorie:Hochschullehrer (Universität Zürich) Kategorie:Geboren 1867 Kategorie:Gestorben 1922 Kategorie:Mann Kategorie:Absolvent der Universität Greifswald