200 px|thumb|Udmurtien Die Udmurtische ASSR (Udmurtische Autonome Sozialistische Sowjetrepublik) war eine autonome Sowjetrepublik in der Russischen Sozialistischen Föderativen Sowjetrepublik (RSFSR) innerhalb der Sowjetunion. Sie bestand von 1934 bis 1991. Das Gebiet liegt nördlich des unteren Kama, ist 42.100 Quadratkilometer groß und wird heute von etwa 1,7 Millionen Menschen bewohnt (um 1950: ca. 1,2 Millionen Einwohner).Günter Pahl (Bearbeiter): Knaurs Welt-Atlas. Droemersche Verlagsanstalt, München 1952, S. 169. Die Hauptstadt war Ischewsk. Die Region ist durch Land- und Forstwirtschaft geprägt. Es werden aber auch Eisen und Kohle abgebaut. Die Udmurten machen nur etwa ein Drittel der Bevölkerung aus, trotzdem war die udmurtische Sprache zweite Amtssprache.
Seit 1991 ist die Region als Republik Udmurtien ein Föderationssubjekt Russlands.
Literatur Jewgeni Schukow u. a.: Sowetskaja istoritscheskaja enziklopedija: Tom 14. Sowetskaja enziklopedija, Moskau 1973, Sp. 657 ff. (russisch)
Einzelnachweise
Kategorie:Geschichte (Udmurtien) Kategorie:Autonome Sozialistische Sowjetrepublik (Russische SFSR) Kategorie:Autonome Sozialistische Sowjetrepublik (Europa) Kategorie:Verwaltungseinheitsgründung 1934 Kategorie:Aufgelöst 1991