Die Schmutzigen, die Häßlichen und die Gemeinen (Originaltitel: Brutti, sporchi e cattivi) ist ein Spielfilm des Regisseurs Ettore Scola aus dem Jahr 1976. Er gewann bei den Filmfestspielen von Cannes im gleichen Jahr den Preis für die beste Regie.

Handlung Der Film erzählt die Geschichte einer Großfamilie, die in einem Slum in den Vororten Roms lebt. Ihren Lebensunterhalt verdienen sie unter anderem mit Diebstahl und Prostitution. Vier Generationen leben in einer Baracke zusammen, die von dem einäugigen Patriarchen Giacinto beherrscht wird. Dieser hat für den Verlust seines Auges eine hohe Versicherungsprämie ausgezahlt bekommen, die alle gern an sich bringen möchten. Als Giacinto seine Geliebte, eine Prostituierte, ins Haus bringt, eskaliert die Situation; die Familie versucht ihn zu vergiften, aber er überlebt, zündet im Zorn die Baracke an und verkauft das Grundstück an eine andere Großfamilie. Doch am Ende des Films arrangiert man sich wieder in einem Status quo.

Kritiken

Theateradaption Das Schauspiel Köln uraufführte im Januar 2010 eine von der Intendantin Karin Beier adaptierte Fassung des Films als Bühnenstück in der Halle Kalk.Die Schmutzigen, die Hässlichen & die Gemeinen – Karin Beiers tonloses Armutstableau nach Scola. Nachtkritik.de, Januar 2010.

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Filmtitel 1976 Kategorie:Italienischer Film Kategorie:Filmdrama Kategorie:Prostitution im Film