mini|hochkant=1.3|Blick vom Schloss zur Bühne vor dem Neptunbrunnen 2015 Sommernachtskonzert der Wiener Philharmoniker ist seit 2008 der Titel des seit 2004 jährlich im Schlosspark von Schönbrunn in Wien stattfindenden Konzerts der Wiener Philharmoniker.Schönbrunn – 60.000 Konzertbesucher trotz Regens. ORF, 4. Juni 2008 Die Konzerte finden im Freien, im Großen Parterre des Schlossparks statt, und beginnen bei Abenddämmerung. Der Eintritt ist frei, wobei die Sitzplätze für Sponsoren, Partner und Menschen mit Behinderung reserviert sind.

Ursprünglich fand es als „Konzert für Europa“ am 25. Mai 2004 anlässlich der Erweiterung der Europäischen Union statt und wurde auf Einladung der österreichischen Bundesregierung veranstaltet. Seit 2009 wird es von der European Broadcasting Union (Eurovision) übertragen.

Bis 2016 diente die Gloriette als Hintergrund für die Bühne, welche vor dem Neptunbrunnen aufgebaut war, mit Spielrichtung zum Schloss. Seit 2017 ist die Bühne vor dem Schloss aufgebaut, mit Spielrichtung zum Neptunbrunnen.

Konzerte Die Veranstaltung wurde erstmals am 25. Mai 2004 anlässlich der Erweiterung der Europäischen Union durchgeführt und vorerst als „Konzert für Europa“ betitelt. Dieses Konzert fand auf Einladung der österreichischen Bundesregierung statt. Der Dirigent war Bobby McFerrin, und das Programm waren Stücke aus Werken der klassischen Musik von Komponisten aus acht europäischen Nationen. Laut Veranstalter wohnten dem Konzert 90.000 Besucher bei, obwohl nur 30.000 erwartet wurden.

Im Jahr 2005 führte Zubin Mehta durch das Programm. 2006, als das Konzert wetterbedingt verschoben wurde, dirigierte Plácido Domingo und 2007, als mit 140.000 Gästen ein neuer Besucherrekord aufgestellt wurde, spielten die Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Valéry Gergiev.

Das Konzert 2008, geleitet von Georges Prêtre, fand erstmals unter dem Namen „Sommernachtskonzert“ statt. 2009 wurde es erstmalig von der European Broadcasting Union (Eurovision) übertragen, und von Daniel Barenboim dirigierte. 2010 leitete Franz Welser-Möst das Konzert, Solist war Yefim Bronfman am Klavier, mit Kompositionen von John Williams aus Star Wars. Im Jahr 2011 dirigierte der russische Dirigent Valery Gergiev und als Solist trat der Violinist Benjamin Schmid auf. Da eine enge Verbindung der Philharmoniker mit Japan besteht, fand das Konzert als Benefizveranstaltung zur Unterstützung für die Erdbebenopfer beim Tōhoku-Erdbeben 2011 statt. 60 Fernsehstationen übertrugen es zeitgleich oder versetzt., abgerufen am 7. Januar 2015. mini|links|Blick von der Gloriette zu Bühne, Großem Parterre und Schloss 2012 Das Sommernachtskonzert 2012 wurde von Gustavo Dudamel geleitet. Den Auftritt des Balletts der Wiener Staatsoper auf einer eigens errichteten Bühne im Teich vor der Gloriette choreografierte Gregor Hatala. 2013 war Lorin Maazel Dirigent. 2014 war Christoph Eschenbach Dirigent.

2015 fand das Konzert am 14. Mai wieder unter der Leitung von Zubin Mehta statt, erstmals als Eröffnungskonzert der Wiener Festwochen.. Abgerufen am 7. März 2015. mini|Sommernachtskonzert 2016 2016 fand das Konzert am 26. Mai unter der Leitung von Semyon Bychkov statt. Es wurden Werke von Georges Bizet, Hector Berlioz, Francis Poulenc sowie Maurice Ravel aufgeführt. Am Klavier spielten die Geschwister Katia und Marielle Labèque.Das Konzert wurde von über 100.000 Menschen besucht und von 83 TV-Stationen in 82 Ländern übertragen. Weiters fanden Live-Public-Viewings in den Städten London, Madrid, Monza und Bukarest statt.ORF-Presseaussendung: OTS0057, 27. Mai 2016, 11:27

Im Jahr 2017 wurde die Bühne umgedreht, sodass das Schloss im Hintergrund zu sehen ist. Dieses 175-Jahr Jubiläumskonzert der Philharmoniker unter der Leitung von Christoph Eschenbach wurde wieder von über 80 Fernsehanstalten übernommen. Für das Fernsehpublikum werden außerdem Eindrücke aus dem barocken Schlossgarten sowie aus dem Tiergarten Schönbrunn übertragen.ORF-Live-Übertragung mit neuen Perspektiven auf OTS, 23. Mai 2017; abgerufen am 25. Mai 2017.

Die 15. Ausgabe des Konzertes am 31. Mai 2018 wurde nach 2007 und 2011 zum dritten Mal von Valery Gergiev geleitet, Solistin war Anna Netrebko.Sommernachtskonzert 2018 mit „Anna The Great“ im ORF: Pressekonferenz anlässlich der Generalprobe. OTS-Meldung vom 30. Mai 2018, abgerufen am 31. Mai 2018. mini|Sommernachtskonzert 2019 Das Sommernachtskonzert 2019 fand am 20. Juni 2019 im Schönbrunner Schlosspark mit offener Bühne Richtung Gloriette statt. Dirigent war Gustavo Dudamel und als Solistin wirkte Yuja Wang. Das Konzert unter dem Motto „Rhapsody in Blue“ wurde von rd. 85.000 Menschen besucht und in rund 80 Ländern übertragen.85.000 Menschen bei Sommernachtskonzert. ORF Online; abgerufen am 21. Juni 2019

2020 wurde das Konzert aufgrund der COVID-19-Pandemie auf den 18. September verschoben. Am Konzerttag wurde der Schlosspark aufgrund der Pandemie für die Öffentlichkeit gesperrt, es wurden nur 1250 Besucher zugelassen.

Ende 2025 strich die Stadt Wien die Förderung für die Veranstaltung in Höhe von 250.000 Euro, etwa ein Viertel der Gesamtkosten. Die Wiener Philharmoniker sahen das Konzert 2026 als gefährdet an. Im April 2026 wurde bekanntgegeben, dass die Stadt Wien das Konzert mit 100.000 Euro unterstützt. Die rund zwei Millionen Euro an Gesamtkosten werden von Sponsoren und dem Bund getragen.

Datum Dirigent Motto Solist(en) Bobby McFerrin Zubin Mehta Lang Lang Plácido Domingo Juan Diego Flórez Valery Gergiev Beste ballette Georges Prêtre Daniel Barenboim Nacht Franz Welser-Möst Mond – Planeten – Sterne Yefim Bronfman Valery Gergiev Virtuose Bilder Benjamin Schmid Gustavo Dudamel Dances and Waves Lorin Maazel Wagner und Verdi Michael Schade Christoph Eschenbach Lang Lang Zubin Mehta Eine finnische Nacht Rudolf Buchbinder Semyon Bychkov Eine französische Nacht Katia und Marielle Labèque Christoph Eschenbach Märchen und Mythen Renée Fleming Valery Gergiev Eine italienische Nacht Anna Netrebko Gustavo Dudamel Rhapsody in Blue Yuja Wang Valery Gergiev Liebe Jonas Kaufmann Daniel Harding Fernweh Igor Levit Andris Nelsons Gautier Capuçon Yannick Nézet-Séguin Menschenrechte Elīna Garanča Andris Nelsons 20 Jahre von Sommernachtskonzerte Lise Davidsen Tugan Sochijew Von Tänzen und Leidenschaften Piotr Beczała Lorenzo Viotti Bryn Terfel

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