Johann Franz Moritz von Viebahn (* 19. Februar 1684 in Hohl (Gummersbach)Evangelisches Taufbuch von Gummersbach. Seine Paten waren: H[err] Johann Pollman, H[err] Bergvogt Viebahn zu Lantenbach, Wolledle J. Catharina Verhaer.; † 5. April 1739Johann Samuel Heinsius: Genealogisch-Historische Nachrichten von den Allerneuesten Begebenheiten, welche sich an den Europäischen Höfen zutragen, worinn zugleich Vieler Standes-Personen und anderer Berühmter Leute Lebens-Beschreibungen vorkommen, Leipzig 1740, S. 1111. in Berlin) war preußischer Justiz-MinisterGottlieb Schumann: Jährliches genealogisches Hand-Buch, Leipzig 1732, S. 104. und Gesandter am polnischen Königshof.

Leben Viebahn studierte Jura und wurde 1701 in Gießen immatrikuliert. Er wurde am 22. April 1727 in den preußischen Adelsstand erhoben. 1729 wurde er Nachfolger des Ministers Christoph von Katsch (1665–1729) als Generalauditor.Johann David Erdmann Preuß: Friedrich der Grosse: Eine Lebensgeschichte, Berlin 1833, S. 446.

Familie rahmenlos|rechts|Wappen derer von Viebahn Viebahns Vater war der Ober-Appellationsgerichts-Assessor Johann Heinrich Viebahn (1659–1730), Erbgesessener auf Hohl und Mühlenfels, der am 24. Januar 1728 sein Adelsdiplom erhielt. Seine Mutter war dessen erste Ehefrau Maria Christina Lagemann (* um 1661) aus Münster. Sein Bruder Johann Henrich von Viebahn war Oberkriegskommissar und Steuerrat in Kassel. Seine Stiefmutter Johanna Dorothea (* 5. Juli 1674; † 12. Dezember 1754), war eine geborene Westarp aus Soest,Anton Fahne: Geschichte der Kölnischen, Julischen und Bergischen Geschlechter in Stammtafeln, Wappen, Siegeln und Urkunden, Band 2, 1853, S. 236; Gothaisches Genealogisches Taschenbuch. Adelige Häuser B, Gotha 1909, S. 848; Schriften des Vereins für Sachsen Meiningische Geschichte und Landeskunde, Ausgabe 73, 1915, S. 784; Genealogisches Handbuch bürgerlicher Familien, bearbeitet von Bernhard Koerner, Band 16, 1910, [Viebahn] S. 382. woher auch die mütterlichen, bürgerlichen Vorfahren Westarp der späteren (ab 1811) Grafen von Westarp stammten. So war Johann George Westarp in den 1720er Jahren sein Sekretär. Jener war ein Sohn des Feldpredigers Johann Georg Westarp aus Soest, und Großvater der ersten Gräfin von Westarp.

Er heiratete 1725 Sophie Louise Charlotte von Ramsay, mit der er zwei Kinder hatte. Seine Tochter Caroline Wilhelmine Henriette von Viebahn († 1748) heiratete den Geheimrat Friedrich von Reichenbach.

Literatur

Leopold von Zedlitz-Neukirch: Neues Preussisches Adels-Lexicon, Band 4, Leipzig 1837, S. 296. Ernst Heinrich Kneschke: Die Wappen der deutschen freiherrlichen und adeligen Familien, Band 1, Leipzig 1855, S. 440. Gothaisches genealogisches Taschenbuch der briefadeligen Häuser, 3. Jg. Gotha 1909, S. 848 f.

Weblinks Johann Heinrich Viebahn

Einzelnachweise

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