Monthermé ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) in der Region Grand Est im Département Ardennes. Sie liegt im Arrondissement Charleville-Mézières und dem Kanton Bogny-sur-Meuse.

Die Gemeinde liegt im 2011 gegründeten Regionalen Naturpark Ardennen.

Geschichte Im 12. Jahrhundert gründete Gunther, Herzog von Rethel, auf seinen Gütern mehrere Klöster, darunter im Jahr 1128 in Monthermé für Prämonstratenser-Kanoniker das Kloster Laval Dieu, das dem Heiligen Remigius von Reims geweiht war. In den folgenden Jahrhunderten gehörte Monthermé abwechselnd dem Haus Flandern, dem Haus Burgund, den Guise und den Bourbon-Conti, die es 1629 Ludwig XIII. überließen. In dieser Zeit wurde hier Waldwirtschaft betrieben und Schiefer abgebaut. 1865 wurden die ersten Puddelöfen errichtet, die bis heute den Grundstock des örtlichen Industriesektors bilden.Monthermé et son histoire

Im Westfeldzug im Zweiten Weltkrieg kam es vom 13. bis 15. Mai 1940 zur Schlacht von Monthermé, in welcher der Ort von der Wehrmacht eingenommen wurde und bis zur Befreiung durch die Alliierten im August 1944 unter deutscher Besatzung blieb.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2005 2010 2016 Einwohner 3582 3212 3299 3103 2866 2791 2588 2459 2337 Quelle: Cassini und INSEE

Gemeindepartnerschaft Monthermé unterhält seit 1962 eine Partnerschaft mit der rheinland-pfälzischen Stadt Prüm (Deutschland).

Siehe auch Liste der Monuments historiques in Monthermé

Einzelnachweise

Weblinks

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