Die Karlsbader Hütte ist eine Schutzhütte der Sektion Karlsbad (Sitz in Tirschenreuth) des Deutschen Alpenvereins auf einer Höhe von oberhalb des Laserzsees.
Geschichte 1886 wurde auf Initiative von Franz Mittelbach, Kaufmann Jakob, Papierhändler Perlik, Oberschullehrer Eduard Kittel und dem Teplitzer Kommerzienrat Reginald Czermak der Leitmeritzer Alpenverein gegründet. Die Leitmeritzer Hütte entstand zwischen 1887 und 1888 durch den Leitmeritzer Alpenverein. Am 31. August 1888 wurde sie eingeweiht. Später wurde 1902 von der Sektion Karlsbad unter Karl Schöttner käuflich erworben und nach erfolgtem Umbau am 6. September 1908 als Karlsbader Hütte wiedereröffnet.
Ein ehemals vorhandener Winterraum mit insgesamt acht Schlafplätzen ist seit 2011 geschlossen.
Ausstattung und Übernachtung Die Hütte verfügt über 58 Schlafplätze in Mehrbettzimmern sowie 43 Plätze im Matratzenlager. Bei Übernachtungen auf der Hütte ist die Buchung von Halbpension verpflichtend.
Zugänge Amlach, , Gehzeit: 5 Stunden Tristach, , Gehzeit: 5 Stunden Dolomitenhütte, , Gehzeit: 2 Stunden Lesachtal-Tuffbad, , Gehzeit: 5 Stunden
Tourenmöglichkeiten Anbindung Dreitörlweg – Hochstadelhaus, Gehzeit: 5 Stunden Kerschbaumeralm Schutzhaus, Gehzeit: 1½ Stunden
Gipfelbesteigungen Laserzwand: , Gehzeit: 1½ Stunden Teplitzer Spitze: , Gehzeit: 1½ Stunden Große Gamswiesenspitze: , Gehzeit: 3 Stunden Simonskopf: , Gehzeit: 2 bis 3 Stunden Große Sandspitze: , Gehzeit: 2½ Stunden Roter Turm: , Gehzeit: 2½ Stunden
Klettertour Egerländer Kante zur Kleinen Laserzwand
Übergänge zu Nachbarhütten Kerschbaumeralm Schutzhaus, , Gehzeit: 2 Stunden Hochstadelhaus, , über den Dreitörlweg, Gehzeit: 7 Stunden
Weitwanderwege Gailtaler Höhenweg
Karte
Tabacco-Karte 1:25.000, Blatt Nr. 072, Lienzer Dolomiten - Lesachtal - Obertillach
Weblinks
Website bei der Sektion und Geschichte der Karlsbader Hütte Karlsbader Hütte bei www.bergsteigen.com
Einzelnachweise
Kategorie:Alpenhütte in Tirol Kategorie:Gailtaler Alpen Kategorie:Tristach Kategorie:Erbaut 1883