Stenocactus obvallatus ist eine Pflanzenart in der Gattung Stenocactus aus der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton obvallatus stammt aus dem Lateinischen, bedeutet ‚Wall‘ und verweist auf die derbe Bedornung der Art.Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Birkhäuser 2004, ISBN 3-540-00489-0, S. 169.

Beschreibung Der gewöhnlich einzelne, aber manchmal auch zweistämmige, graugrüne Pflanzenkörper ist gedrückt kugelförmig bis kugelförmig und erreicht Durchmesser von 6 bis 11 Zentimeter. Seine 30 bis 50 dünnen, welligen Rippen sind an den Areolen sehr breit. Auf jeder Rippe befinden sich 2 bis 4 Areolen. Die 4 Mitteldornen, von denen der obere abgeflacht und breit ist, sind rötlich braun und bis 5 Zentimeter lang und 3 bis 4 Millimeter breit. Die 4 bis 6 weißen Randdornen sind bis zu 1 Zentimeter lang.

Die am Scheitel erscheinenden blassgelben bis weißen Blüten sind ziemlich groß und haben eine rötliche Mitte. Die Kronblätter sind länglich zugespitzt.

Über das Aussehen der Früchte ist nichts bekannt.

Verbreitung, Systematik und Gefährdung Stenocactus obvallatus ist in Mexiko im Bundesstaat México und im Hauptstadtbezirk Distrito Federal verbreitet.

Die Erstbeschreibung als Echinocactus obvallatus durch Augustin-Pyrame de Candolle wurde 1828 veröffentlicht. A. P. de Candolle: Revue de la Famille des Cactées. In: Mémoires du Museum d'Histoire Naturelle. Band 17, Paris 1828, S. 37–38 (online). Alwin Berger stellte die Art 1929 in die Gattung Stenocactus.Alwin Berger: Kakteen – Anleitung zur Kultur und Kenntnis der wichtigsten eingeführten Arten. Eugen Ulmer, Stuttgart 1929, S. 248. Weitere nomenklatorische Synonyme sind Cactus obvallatus (1828), Echinofossulocactus obvallatus (1841)George Lawrence: Catalogue of Cacti in the Collection of the Rev. Theodore Williams, at Hendon Vicarage, Middlesex. In: Gardener’s Magazine and Register of Rural and Domestic Improvement. Neue Folge, Band 7, London 1841, S. 317 (online)., Brittonrosea obvallata (1923), Efossus obvallatus (1926), Stenocactus obvallatus (1933, nom. illeg.) und Echinofossulocactus crispatus f. obvallatus (1992).

In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „“, d. h. mit keinen ausreichenden Daten geführt.

Nachweise Literatur Echinofossulocactus obvallatus (De Candolle) Lawrence. In: N. L. Britton, J. N. Rose: The Cactaceae. Descriptions and Illustrations of Plants of the Cactus Family. Band III, Washington 1922, S. 115. Echinofossulocactus obvallatus In: Curt Backeberg: Die Cactaceae: Handbuch der Kakteenkunde. 2. Auflage, Band V, 1984, ISBN 3-437-30384-8, S. 2782f. Stenocactus obvallatus (A.P. de Candolle) A. Berger ex A.W. Hill. In: Edward F. Anderson: The Cactus Family. Timber Press, Portland (Oregon) 2001, ISBN 0-88192-498-9, S. 639–640. Echinofossulocactus obvallatus In: Walther Haage: Kakteen von A bis Z. 3. Auflage. Quelle & Meyer, Heidelberg 1986, ISBN 3-494-01142-7, S. 164.

Einzelnachweise

Weblinks

Eintrag bei cactiguide.com

Kategorie:Stenocactus (Kakteen) Obvallatus