Hancock ist eine Town im Addison County des Bundesstaates Vermont in den Vereinigten Staaten mit 359 Einwohnern (laut Volkszählung von 2020).Einwohnerdaten aus dem US-Census von 2020 Die Gemeinde ist benannt nach John Hancock.
Geografie Geografische Lage Die Gemeinde liegt auf der Westflanke der Green Mountains. Größere Wasserläufe sind Emmerson's Branch, ein Zulauf des White River und der Leicester River, der in den Otter Creek mündet. Die hauptsächliche Besiedlung liegt im Osten der Town; der westliche, gebirgige Teil der Town wird von einem Landschaftsschutzgebiet bedeckt. Die Oberflächliche ist hügelig. Höchste Erhebung ist der 984 m hohe Monastery Mountain.Monastery Mountain auf Peakery.com, abgerufen am 28. Juli 2017
Nachbargemeinden Alle Angaben als Luftlinien zwischen den offiziellen Koordinaten der Orte aus der Volkszählung 2010.Koordinaten der Orte der Census-Behörde 2010
Nordosten: Granville, 9,5 km Osten: Rochester, 10,1 km Südosten: Pittsfield, 10,0 km Süden: Chittenden, 4,7 km Westen: Goshen, 7,7 km Nordwesten: Ripton, 8,7 km
Klima Die mittlere Durchschnittstemperatur Hancocks liegt zwischen −8,3 °C (17 °Fahrenheit) im Januar und 20,0 °C (68 °Fahrenheit) im Juli. Damit ist der Ort gegenüber dem langjährigen Mittel der USA im Winter um etwa 10 Grad kühler, während im Sommer das untere Mittel in den USA erreicht wird. Die Schneefälle zwischen Mitte Oktober und Mitte Mai liegen mit bis zu fünfeinhalb Metern etwa doppelt so hoch wie die mittlere Schneehöhe in den USA, die tägliche Sonnenscheindauer liegt am unteren Rand des Wertespektrums der USA.Klimadaten bei www.City-Data.com (englisch)
Geschichte Die Fläche wurde am 7. November 1780 durch Thomas Chittenden zur Besiedlung ausgerufen und am 31. Juli 1781 an eine Gruppe um Samuel Willcox verkauft. Zur Besiedlung kam es aber erst ab 1788; die konstituierende Ortsversammlung fand am 18. Juni 1792 statt.
Der Ort lebt in erster Linie von Land- und Holzwirtschaft, in geringem Umfang auch von Tourismus. Mehr als 80 % seiner Fläche werden vom Green Mountain National Forest, einem Nationalpark, belegt.
Religionen In Hancock ist eine Gemeinde der United Church of Christ angesiedelt.
Einwohnerentwicklung VolkszählungsergebnisseEinwohnerzahl 1790–2020 laut Volkszählungsergebnissen – Town of HancockJahr 1700 1710 1720 1730 1740 1750 1760 1770 1780 1790Einwohner 56Jahr 1800 1810 1820 1830 1840 1850 1860 1870 1880 1890Einwohner 149 311 442 472 455 430 448 420 382 283Jahr 1900 1910 1920 1930 1940 1950 1960 1970 1980 1990Einwohner 253 287 300 303 371 391 323 283 334 340Jahr 2000 2010 2020 2030 2040 2050 2060 2070 2080 2090Einwohner 382 323 359
Wirtschaft und Infrastruktur Verkehr Wichtige Verkehrsrouten sind die nordsüdlich durch das Tal des White River ziehende Vermont Route 100 und die westlich nach Ripton und Middlebury führende Vermont Route 125. Dagegen sind weder eine Bahnstation noch ein nahegelegener Flugplatz verfügbar.
Öffentliche Einrichtungen Hancock verfügt über keine eigenen öffentlichen Einrichtungen. Die nächstgelegenen Krankenhäuser sind das Porter Medical Center in Middlebury und das Gifford Medical Center in Randolph.
Bildung mini|Hancock Free Library Die im Ort ansässige Hancock Village School wurde im Jahr 2010 geschlossen. Schulkinder besuchen nun Schulen in den umliegenden Gemeinden. So befindet sich die nächstgelegene Highschool in Randolph und die nächsten Colleges in Middlebury, Hanover in New Hampshire und Burlington. Die nächstgelegenen Universitäten finden sich in Middlebury, Norwich und Burlington.
Die Hancock Free Library befindet sich an der Vermonte State Route 125. Ferner gibt es das von Tom Perera hier im Jahr 1987 gegründete und noch heute betriebene EnigmaMuseum.
Literatur
Weblinks
Homepage der Gemeinde (englisch) Eintrag auf der Homepage des Staates Vermont
Der Green Mountain National Forest auf den Seiten des USDA Forest Service (englisch)
Einzelnachweise
Kategorie:Vermont Charter Kategorie:John Hancock als Namensgeber Kategorie:Gemeindegründung 1781