Die Konstantinbrücke war eine spätantike Brücke in Mysien in der heutigen Türkei.
Die nach dem Jahr 258 n. Chr. errichtete Konstruktion überquerte den Fluss Rhyndakos, den heutigen Adırnaz Çayı, bei Uluabat (Lopadium).Hasluck (1905/06), S. 189 Der Brückenname rührt aus der byzantinischen Zeit, als eine von St. Helena dem Kaiser Konstantin dem Großen geweihte Kapelle das Bauwerk krönte. Bei einem Ortsbesuch Anfang des 20. Jahrhunderts fand der englische Archäologe Frederick William Hasluck nur noch wenige Überreste vor. Kein Bogen war intakt geblieben, und nur noch einige zerstörte Pfeiler türmten sich an der rechten Uferseite auf. Das Mauerwerk bestand aus Steinquadern mit Bruchsteinfüllung.
Neben der Konstantinbrücke haben sich in Mysien noch teils beachtliche Reste von Römerbrücken über die benachbarten Flüsse erhalten, darunter die Makestosbrücke, die Aiseposbrücke und die Weiße Brücke über den Granikos.
Siehe auch Liste römischer Brücken
Literatur Frederick William Hasluck: A Roman Bridge on the Aesepus. In: The Annual of the British School at Athens. Band 12, 1905/06, S. 184–189.
Einzelnachweise
Kategorie:Römische Brücke in der Türkei Kategorie:Bogenbrücke Kategorie:Steinbrücke Kategorie:Mysien Kategorie:Bauwerk in der Provinz Bursa Kategorie:Erbaut im 3. Jahrhundert Kategorie:Ruine in der Türkei Kategorie:Zerstört im 1. oder 2. Jahrtausend Kategorie:Brücke in Asien