mini|hochkant|Johannes Heinrich Beckmann (um 1860) Johannes Heinrich Beckmann (* 23. Juli 1802 in Ostercappeln; † 30. Juli 1878 in Osnabrück) war ein deutscher römisch-katholischer Geistlicher und von 1866 bis 1878 Bischof von Osnabrück.

Leben Beckmann wurde am 20. Dezember 1828 in Osnabrück zum Priester geweiht. Von 1858 bis 1866 war er Generalvikar des Osnabrücker Bischofs Paulus Melchers. Am 5. April 1866 wurde er zum Bischof von Osnabrück gewählt und am 22. Juni desselben Jahres von Papst Pius IX. bestätigt. Die Bischofsweihe spendete ihm der inzwischen zum Erzbischof von Köln ernannte Paulus Melchers am 18. Oktober 1866 im Osnabrücker Dom. Mitkonsekratoren waren der Bischof von Hildesheim, Eduard Jakob Wedekin, und der Kölner Weihbischof Johann Anton Friedrich Baudri.

Seine Amtszeit fällt in die Zeit des Kulturkampfes und obwohl er hierbei versuchte, einen vorsichtigen Kurs zu steuern, konnte er Härten für seine Diözese nicht vermeiden. So musste 1876 das Priesterseminar in Osnabrück geschlossen werden. Weihen, wie die des späteren Feldprobstes Heinrich Joeppen, konnte er nur im Verborgenen durchführen. Eine Konsequenz des Kulturkampfes war auch, dass nach seinem Tod im Jahr 1878 der Bischofssitz in Osnabrück vier Jahre lang unbesetzt blieb, ehe Bernhard Höting seine Nachfolge antreten konnte.

Beckmann war Konzilsvater des Ersten Vatikanischen Konzils.

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Einzelnachweise

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