Diese Liste von Sakralbauten in Pisa umfasst christliche Kirchen und Gotteshäuser anderer religiöser Gemeinschaften auf dem Gebiet der Gemeinde Pisa, Toskana. Aufgeführt sind auch entweihte Kirchen sowie noch vorhandene Reste ehemaliger Kirchen.

Als Stadtteile sind aufgeführt: innerhalb der mittelalterlichen Stadtmauern von 1155, die die Innenstadt von Pisa bis heute definieren, liegen die Viertel Santa Maria (nördlich des Arno, Westen), San Francesco (nördlich des Arno, Osten), San Martino (südlich des Arno, Osten) und Sant’Antonio (südlich des Arno, Westen).

Direkt an die Innenstadt angrenzende Stadtteile vor den ehemaligen Stadttoren sind, von Norden beginnend, im Uhrzeigersinn: Porta a Lucca, Porta a Piagge, Porta Fiorentina, San Marco, San Giusto, Porta a Mare und Porta Nuova.

Weiter außerhalb liegende, hier erwähnte Stadtteile sind von Norden beginnend im Uhrzeigersinn: I Passi, Pratale, Pisanova, Cisanello, Riglione, Putignano, Oratoio, Sant’Ermete, Le Rene, Coltano, Calambrone, Tirrenia, Marina di Pisa, San Piero a Grado, Barbaricina, CEP und San Rossore.

Römisch-katholische Kirchen Name Bild StadtteilLage Bemerkungen Cappella di Sant’Agata 160x160px|zentriert Sant’AntonioErstmals 1132 schriftlich erwähnt, kleine Kapelle auf achteckigem Grundriss hinter der Kirche San Paolo a Ripa d’Arno. Sant’Anna 160x160px|zentriert San FrancescoKirche des Benediktinerinnenklosters Conservatorio di Sant’Anna, errichtet ab 1406, geweiht 1426. 1741–1747 barock umgestaltet. Die Kirche gehört zum Gebäudekomplex der Scuola Superiore Sant’Anna. Sant’Antonio Abate 160x160px|zentriert Sant’AntonioErrichtet Mitte des 14. Jahrhunderts als Kirche eines gleichnamigen Klosters, im 18. Jahrhundert umgestaltet. Im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt. An einem Nebengebäude ein Wandgemälde von Keith Haring. San Apollinare 160x160px|zentriert BarbaricinaKirche in westlichen Ortsteil Barbaricina, erwähnt ab 1173. Im Jahre 1782 abgerissen und neu errichtet, geweiht 1784. Santa Apollonia 160x160px|zentriert Santa MariaErrichtet im 11. Jahrhundert 1777 komplett umgebaut. Ehemaliger Name San Pietro ad Ischia. San Bartolomeo 160x160px|zentriert PutignanoKirche im südöstlichen Vorort Putignano, ehemals „San Salvatore“, seit dem 11. Jahrhundert erwähnt. Im Jahre 2000 nach Strukturschäden außer dem Glockenturm abgerissen und modern neu errichtet. San Biagio in Cisanello 160x160px|zentriert CisanelloErwähnt ab dem 12. Jahrhundert, heutige Struktur aus dem 13. Jahrhundert Barocke Umbauarbeiten wurden 1913 wieder rückgängig gemacht. Cappella Sacrario ai Caduti di Kindu San GiustoKapelle in der Nähe des Flughafens Pisa, errichtet 1963 in Gedenken an dreizehn italienische Piloten, die 1961 bei einer humanitären Mission in Kindu (Kongo) ums Leben kamen. Santa Caterina d’Alessandria 160x160px|zentriert San FrancescoDominikanerkirche, seit 1211 erwähnt, heutiges Gebäude zwischen 1251 und 1300 errichtet, Marmorfassade 1326 vervollständigt. Santa Cecilia 160x160px|zentriert San FrancescoErrichtet ab 1103 von Kamaldulensermönchen, geweiht 1107, vervollständigt im 13. Jahrhundert Santa Chiara 160x160px|zentriert Santa MariaErrichtet um 1277, Umbauten im 17. Jahrhundert und 1886. Kirche des Krankenhauses Ospedale di Santa Chiara. Oratorio della Compagnia del Suffragio 160x160px|zentriert Porta NuovaAuch San Gregorio; Friedhofskirche, errichtet in der heutigen Form 1804–1805. Santi Cosimo e Damiano 160x160px|zentriert San MarcoGeweiht 1964. Santa Cristina 160x160px|zentriert Sant’AntonioTeile der Apsis aus dem 10.–11. Jahrhundert, nach Zerstörung durch Hochwasser 1118 neu errichtet. 1816 Restaurierung und Bau des Campanile. Katharina von Siena soll hier 1375 ihre Stigmata empfangen haben. Santa Croce in Fossabanda 160x160px|zentriert Porta a PiaggeKirche und Kloster um 1325 für Dominikanerinnen erbaut, ab dem 15. Jahrhundert Franziskanerkloster. Die Kirche wird noch heute von den Franziskanern (OFM) genutzt; das Kloster ist mittlerweile ein Hotel. San Domenico 160x160px|zentriert San MartinoErrichtet 1385 von Pietro Gambacorti als Kirche eines Dominikanerinnenklosters. 1724–1732 barock umgestaltet. Im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt, heute Kirche des Malteserordens. San Donnino 160x160px|zentriert San GiustoKirche eines Klosters, erbaut um 1303, zuerst der Benediktiner, ab 1575 der Kapuziner.