mini|2017: Wir sind Kaiser (Rudolf Roubinek und Robert Palfrader), Stefanie Sargnagel, Flüsterzweieck, Lukas Resetarits und BlöZinger mini|2016: RaDeschnig, Hosea Ratschiller, Thomas Maurer, Lisa Eckhart, Oliver Baier und Gerhard Haderer mini|2015: Jürgen Marschal, Sebastian Huber und Fritz Jergitsch von Die Tagespresse, Matthias Egersdörfer, Martin Puntigam und Florian Scheuba mini|2012: Hosea Ratschiller, Manfred Deix, Thomas Stipsits, Manuel Rubey Der Österreichische Kabarettpreis, bis 2006 auch „Karl“ genannt, wird seit 1999 jährlich in Wien vergeben. Ins Leben gerufen wurde er vom damaligen Leiter der Kleinkunstbühne Vindobona, Wolfgang Gratzl. Die Wahl der Preisträger erfolgt durch eine unabhängige Fachjury, bestehend aus Kultur-Journalisten. Bis 2010 wurden Kabarettisten in zwei Kategorien (Haupt- und Programm/Förderpreis) ausgezeichnet. Seit 2011 wird der Preis vom Verein „Österreichischer Kabarettpreis“ mit Vereinsobfrau und Organisatorin Julia Sobieszek ausgerichtet. Im selben Jahr wurde auch die neue Kategorie Sonderpreis eingeführt.

Die Preise mini|2011: Christof Spörk, Ernst Stankovski (stellvertretend für Louise Martini) und Sigi Zimmerschied mini|2010: Michael Niavarani, Nadja Maleh und Viktor Gernot Der Hauptpreis würdigt die inhaltlich anspruchsvolle, innovative und kontinuierliche Arbeit eines Kabarettisten, dokumentiert anhand seines aktuellen Programms, das er in der letzten Spielzeit vorgestellt hat.

Der Programm- bzw. Förderpreis zeichnet eine herausragende Produktion bzw. einen förderungswürdigen Nachwuchskünstler, aber auch einen satirisch-literarischen Beitrag der letzten Saison aus.

Der Sonderpreis wird seit 2011 an Menschen verliehen, die sich um die Satire im deutschsprachigen Raum verdient gemacht haben, spartenunabhängig und egal ob als Künstler oder Förderer. 2011 wurde die Schauspielerin und Chansonnière Louise Martini mit dem Sonderpreis geehrt, 2012 der Karikaturist Manfred Deix. Neben dem Sonderpreis erhielten sie auch ein Gemälde bzw. einen Comic des Malers Reinhard Trinkler.Österreichischer Kabarettpreis 2011 auf reinhard-trinkler.de, abgerufen am 4. Dezember 2012Österreichischer Kabarettpreis 2012 auf reinhard-trinkler.de, abgerufen am 4. Dezember 2012

Bis 2009 wurden die Preise von Wien Energie gestiftet, nach deren Ausstieg 2010 von der Stadt Wien, 2011 kamen die BAWAG P.S.K. und die HDI Versicherung als Partner dazu. Bis 2010 war der Hauptpreis mit 7.000 Euro und der Programm- bzw. Förderpreis mit 3.000 Euro dotiert, ab 2011 ist die Dotierung 5.001 Euro (Hauptpreis) und 4.999 Euro (Programm-/Förderpreis). Der Sonderpreis ist undotiert. Zusätzlich erhalten die Preisträger eine Statue. Seit 2011 ist diese, entsprechend der überarbeiteten Corporate Identity des Preises, in Form eines Spiegels gestaltet, der symbolisieren soll, dass Kabarettisten und Satiriker der Gesellschaft den Spiegel vorhalten.

Die Preisverleihung fand bis 2006 im Vindobona statt, 2007 erstmals im Radiokulturhaus, 2010 im Vindobona und 2011 sowie 2012 im Jazz & Music Club Porgy & Bess. Die Preise des Jahres 2013 wurden am 27. November im MuTh überreicht.Der Standard: Österreichischer Kabarettpreis geht an Severin Groebner, 20. August 2013 Nach der erstmaligen Vergabe des Kabarettpreises in der Wiener Urania am 11. November 2014 fand hier auch die Preisverleihung 2015 statt.Der Standard: Andreas Vitasek erhält Österreichischen Kabarettpreis, 2. September 2014

Im Jahr 2016 wurde die Verleihung des Preises, die am 8. November stattfand, erstmals im ORF übertragen. Dabei wurde auch ein Publikumspreis per Online-Voting vergeben, der an die Comedy-Quizshow Was gibt es Neues? ging.

Preisträger + Preisträger Jahr Hauptpreis Förder-/Programmpreis Sonderpreis (seit 2011) Publikumspreis (2016–2022)Fernsehpreis (seit 2023) Onlinepreis (seit 2023) 2026 Severin GroebnerFörderpreis: Chrissi Buchmasser für ZugzwangProgrammpreis: David Scheid für The Kabarettist Robert Steiner und Stefan Gaugusch alias Ratte Rolf Rüdiger 2025https://kabarettpreis.at/ Berni Wagner Förderpreis: Der Kuseng für Hoamatlond, Hoamatlond Programmpreis: Antonia Stabinger für Angenehm Kabarett Simpl Science Busters (3) Andreas Rainer für "Wiener Alltagspoeten" 2024 Sonja Pikart Förderpreis: Christina Kiesler für Nachspielzeit Programmpreis: Sonja Pikart, Berni Wagner und Christoph Fritz für Ghöst – Eine Halloweenshow Wir Staatskünstler Was gibt es Neues? (3) Toxische Pommes 2023 Alex Kristan für 50 Shades of Schmäh Förderpreis: Maria Muhar für Storno Programmpreis: Christian Dolezal für Herzensschlampereien Die Tagespresse (2) Gute Nacht Österreich (2) Jonny Balchin aka AustrianKiwi 2022 Josef Hader für Hader on Ice Förderpreis: Marina Lacković alias Malarina für Serben sterben langsam Programmpreis: Berni Wagner für Galapagos Christoph & Lollo Science Busters (2) 2020 Clemens Maria Schreiner für Schwarz auf Weiß Förderpreis: Magda Leeb für Kaiserin von Österreich Programmpreis: Hosea Ratschiller für Ein neuer Mensch Michael Pammesberger Gute Nacht Österreich 2019 Klaus Eckel Förderpreis: Sonja Pikart für Metamorphosen Programmpreis: RaDeschnig für Doppelklick maschek. Was gibt es Neues? (2) 2018 Günther PaalKabarettpreis für Günther „Gunkl“ Paal. ORF.at, 4. September 2018, abgerufen am gleichen Tage. Förderpreis: Christoph Fritz Erste Allgemeine Verunsicherung Science BustersÖsterreichischer Kabarettpreis: Publikumspreis an „Science Busters“. Artikel vom 14. November 2018, abgerufen am 14. November 2018. 2017 Lukas Resetarits Förderpreis: Flüsterzweieck Programmpreis: BlöZinger Stefanie Sargnagel Wir sind KaiserÖsterreichischer Kabarettpreis: „Wir sind Kaiser“ erhält Publikumspreis. OTS-Meldung vom 21. November 2017, abgerufen am 21. November 2017. 2016 Thomas Maurer für Der ToleratorThomas Maurer erhält Österreichischen Kabarettpreis, auf der Webseite von derStandard.at, abgerufen am 23. August 2016. Förderpreis: Lisa Eckhart für Als ob Sie Besseres zu tun hätten Programmpreis: Hosea Ratschiller und RaDeschnig für Der allerletzte Tag der Menschheit Gerhard Haderer Was gibt es Neues? 2015 Florian Scheuba für Bilanz mit Frisurorf.at - Österreichischer Kabarettpreis an Florian Scheuba. Artikel vom 2. September 2015, abgerufen am 2. September 2015. Matthias Egersdörfer und Martin Puntigam für Erlösung Die Tagespresse 2014 Andreas Vitásek für Sekundenschlaf Otto Jaus Werner Schneyder 2013 Severin Groebner für Servus Piefke! BlöZinger Science Busters 2012 Manuel Rubey und Thomas Stipsits für Triest Hosea Ratschiller Manfred Deix 2011 Sigi Zimmerschied Christof Spörk Louise Martini 2010 Viktor Gernot und Michael Niavarani Nadja Maleh 2009 Thomas Maurer Buchgraber & Brandl 2008 Klaus Eckel Gery Seidl 2007 Andreas Vitásek maschek. 2006 Pigor & Eichhorn (Thomas Pigor, Benedikt Eichhorn, Ulf Henrich) Pepi Hopf 2005 Leo Lukas Walter Seidl (Kabarettduo Gerhard Walter und Gery Seidl) 2004 Lukas Resetarits Klaus Eckel, Pepi Hopf, Martin Kosch und Thomas Stipsitsfür Die lange Nacht des Kabaretts 2003 Thomas Maurer Werner Brix 2002 Alf Poier Mike Supancic 2001 Roland Düringer Severin Groebner 2000 Andrea Händler Ludwig Müller 1999 Bernhard Ludwig Kabud

Weblinks

Österreichischer Kabarettpreis

Einzelnachweise

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