Altthymen ist ein Straßendorf und Ortsteil der Stadt Fürstenberg/Havel. Die Siedlung liegt unweit der Grenze zu Mecklenburg-Vorpommern in einer waldreichen Umgebung. In Altthymen leben 107 Einwohner (Stand 31. Dezember 2024) auf einer Fläche von 9,01 km².
Geschichte mini|Altthymen auf einem Messtischblatt der Preußischen Uraufnahme von 1825 Im Jahre 1299 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt, als der Markgraf Albrecht III. von Brandenburg dem Kloster Lehnin zur Gründung eines Zisterziensertochterklosters (Kloster Himmelpfort) u. a. Groß Thymen (Magna Thymen) und die Mühle schenkte, das heutige Altthymen. Das Dorf gehörte von 1314 bis 1440 kurzzeitig zu Mecklenburg.Website der Stadt Fürstenberg/Havel für den Ortsteil Altthymen, Chronik, abgerufen am 26. Februar 2012 Altthymen ist vermutlich schon seit der späten Bronzezeit besiedelt. Dies lässt zumindest der Fund eines Bronzeschwertes, das „Schwert von Altthymen“, im Jahre 1850 vermuten.
Altthymen ist seit der Eingemeindung am 26. Oktober 2003 ein Ortsteil der Stadt Fürstenberg/Havel.StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2003
Bevölkerungsentwicklung Jahr Einwohner1875 2721890 2771925 2381933 2231939 201 Jahr Einwohner1946 2661950 5191964 3521971 2861981 214 Jahr Einwohner1985 1891989 1791990 1731991 1651992 174 Jahr Einwohner1993 1661994 1531995 1601996 1481997 152 Jahr Einwohner1998 1501999 1372000 1232001 1212002 120 Jahr Einwohner2019 1122024 107
Gebietsstand des jeweiligen JahresHistorisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Oberhavel. S. 14–17
Kultur und Sehenswürdigkeiten Sehenswert ist die Ruine der Backsteinkirche aus dem Jahre 1872, das Herrenhaus Gut Mühlenhof (heute „Haus Altthymen“) und das Waldschloss Dahmshöhe (heute „Haus Dahmshöhe“).Märkische Oderzeitung, 21. Juli 2006, S. 9 Durch Altthymen fließt das Thymenfließ bzw. Mühlenfließ.
Die denkmalgeschützte Ruine der Dorfkirche entstand nach Plänen des großherzoglichen Baumeisters Friedrich Wilhelm Buttel. Das Dach des Kirchenschiffs ist zerstört. In der Kirchenruine ist ein kleiner Raum, der von der Stadt Fürstenberg/Havel als Außenstelle des Standesamtes genutzt wird.
Weblinks
www.altthymen.de
Einzelnachweise
Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Oberhavel) Kategorie:Ersterwähnung 1299 Kategorie:Gemeindeauflösung 2003 Kategorie:Geographie (Fürstenberg/Havel) Kategorie:Kloster Himmelpfort Kategorie:Ort im Landkreis Oberhavel