mini|Ernst Daniel Adami (Stich von Johann Bartholomäus Strahowsky) Ernst Daniel Adami (* 19. November 1716 in Zduny, Landkreis Krotoschin; † 29. Juni 1795 in Pommerwitz bei Neustadt in Oberschlesien) war ein deutscher Kapellmeister, Organist, Musikpädagoge, Schriftsteller, Chordirektor, Lehrer und evangelischer Theologe.
Leben Adamis Vater hatte für seinen Sohn einen Handwerksberuf vorgesehen, der Sohn fühlte sich jedoch zu Literatur und Musik hingezogen. Nach erstem privatem Musikunterricht kam er an ein Gymnasium nach Thorn, in dessen Chor er sang. Nach Schulabschluss kam er auf Empfehlung als Erzieher des Sohnes des Grafen von Dohna-Wartenberg-Leistnau in dessen Dienste. Nach Stationen in Straßburg und Königsberg ging Adami 1738 als Student der Theologie an die Universität Jena, wo er um 1740 den Titel eines Magister artium erhielt, und ging im folgenden Jahr wieder zurück nach Zduny. 1743 wurde Adami musikalischer Leiter der Lateinschule in Landeshut. Er behielt diese Stellung bis zu seinem Weggang 1757, da er in jenem Jahr eine Pfarrstelle in Sorge annahm. Am 18. August 1760 heiratete Adami in Zduny Anna Rosina Predel. Nachkommen aus dieser Ehe sind keine bekannt.FamilySearch International Nach mehreren Pfarrstationen ging Adami 1763 nach Pommerwitz, wo er bis zu seinem Tode blieb.
Werk Musik Adami hat mehrere musische Werke hinterlassen.
Vernünftige Gedanken über den dreifachen Widerschall vom Eingange des Adersbachischen Steinwaldes im Königreich Böhmen aus dem Jahre 1750 Philosophisch-musikalische Abhandlung über das göttlich Schöne der Gesangsweise in geistlichen Liedern bei öffentlichem Gottesdienste, Meyer, Breslau, 1755 Philosophisch-musikalische Abhandlung über das göttlich Schöne der Gesangsweise in geistlichen Liedern bei öffentlichem Gottesdienste als Digitalisat bei RosDok der Universität Rostock Mich fliehen alle Freuden, Variationen für zwei Flöten
Darüber hinaus hat Adami auch mehrere Kantaten verfasst.
Orts- und Landeskunde Des Weiteren veröffentlichte Adami auch geschichtliche Abhandlungen über seine schlesische Heimat, insbesondere Landeshut, so z. B.: 1751: 1753: 1753: 1756:
Literatur
Weblinks
Eintrag in François Joseph Fétis: Biographie universelle des Musiciens et Bibliographie générale de la Musique, Band 1, S. 18
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Einzelnachweise
Kategorie:Kapellmeister Kategorie:Klassischer Organist Kategorie:Autor Kategorie:Heimatforscher (Schlesien) Kategorie:Lutherischer Geistlicher (18. Jahrhundert) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1716 Kategorie:Gestorben 1795 Kategorie:Mann