Graham Peter Taylor (* 3. Mai 1958 in Scarborough), publiziert als G. P. Taylor, ist ein britischer Autor phantastischer Kinder- und Jugendromane. Internationale Bekanntheit erlangte er mit dem Roman Der Schattenbeschwörer. Zuvor arbeitete Taylor u. a. in der Musikbranche und als Polizist, ehe er zum Pfarramt wechselte.
Leben Taylor wuchs in Yorkshire auf, war in den 1970er/80er-Jahren zeitweise Roadie/Promoter in der britischen Musikszene und beschäftigte sich mit Okkultismus. Später wandte er sich davon ab, wurde Christ, arbeitete zeitweise als Polizist und trat in den Dienst der Church of England; er wirkte als Vikar im Dorf Cloughton (North Yorkshire). Im November 2009 kündigte Taylor öffentlich seinen Übertritt zur römisch-katholischen Kirche an und kritisierte die Linie der anglikanischen Kirche.
Schriftstellerische Laufbahn Taylor schrieb Der Schattenbeschwörer neben dem Pfarramt, selbstverlegte zunächst eine kleine Auflage und finanzierte diese u. a. durch den Verkauf seines Harley-Davidson-Motorrads. Nach lokaler Resonanz erwarben Faber & Faber (UK) und G. P. Putnam’s Sons (USA) die Verlagsrechte; das Buch wurde ein internationaler Bestseller. In US-Medien wurde Taylor nach Erscheinen als "Hotter than Potter" und "the next J. K. Rowling" porträtiert.
Weitere Werke und Themen Auf Der Schattenbeschwörer folgten u. a. Wormwood (2004), Tersias (2005) und The Curse of Salamander Street (2006); Taylor veröffentlichte außerdem Mischformen aus Prosa und Grafik wie The Tizzle Sisters & Erik. Taylor verfasste später Reihen und Einzeltitel für jüngere Leser, blieb daneben publizistisch aktiv (Kolumnen, Beiträge).
Viele seiner Bücher greifen christliche Motive und Auseinandersetzungen mit Okkultismus auf. Der 2013 veröffentlichte Film Der Abenteurer – Der Fluch des Midas (Originaltitel The Adventurer: The Curse of the Midas Box) basiert auf seinem gleichnamigen Roman.
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