Jutta Penndorf (* 25. Juni 1946 in Templin) ist eine deutsche Kunsthistorikerin und war von 1981 bis 2012 Direktorin des Lindenau-Museums in Altenburg.

Leben Jutta Penndorf erwarb 1965 das Abitur nach einer Berufsausbildung als Hochbauzeichnerin. Danach arbeitete sie im Antiquitätenhandel in Berlin. Von 1966 bis 1971 absolvierte sie das Studium der Kunstgeschichte an der Universität Leipzig. In der Zeit von 1971 bis 1975 war Jutta Penndorf wissenschaftliche Assistentin, später Mitarbeiterin und stellvertretende Direktorin am Lindenau-Museum in Altenburg. Von 1975 bis 1981 war sie freiberuflich tätig. Von 1981 bis 2012 bekleidete sie den Posten der Direktorin des Lindenau-Museums.

Jutta Penndorf ist Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste und seit 2014 Sekretär der Klasse Bildende Kunst der Sächsischen Akademie der Künste.

Ehrungen 2009: Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland 2020: Verdienstorden des Freistaats Thüringen

Ausstellungen 1982: Hartwig Ebersbach 1984: Robinson Crusoe. Bücher und Bilder aus drei Jahrhunderten 1985: Segel der Zeit (mit Rudolf Mayer) 1987: Von Merz bis heute (mit Klaus Werner) 1989: Josua Reichert. Poesia typographica 1991: Junge Leipziger Kunst. Ludwigshafen am Rhein und Altenburg 1993/1995: Walter Jacob. Eine Retrospektive I/II. Altenburg und Kempten (Allgäu) 1995: Jürgen Brodwolf: 9 Werke 1997: Caspar Henselmann. City in a mine. Das Schleenhain-Projekt 1998: 150 Jahre Lindenau-Museum Altenburg 1998: Der Sprachforscher Hans Conon von der Gabelentz. Eine Reflexion von Olaf Wegewitz 1998: Carlfriedrich Claus. Das druckgraphische Werk. 2000: Osmar Osten und Dietrich Burger. Malerei, Zeichnung, Graphik 2001: Hartwig Ebersbach. Zeichnungen, Druckgraphiken, Objekte. 2001: Claritas. Das Hauptaltarbild im Dom zu Siena nach 1260. Die Rekonstruktion 2001/2002: Silence: Silence, Silence. Gerhard Altenbourg. Die Sammlung Rugo 2002: Segel der Zeit. eikon Presse. Ein Rückblick. 2002: Sichtungen. Die Kunstbibliothek Bernhard August von Lindenaus nach der Neuaufnahme ihres Bestandes 2002: Kurt W. Streubel Retrospektive 2002/2003: Roman Opalka 2003: Fritz Klemm zum Hundertsten. Malerei und Zeichnung. 2003: Edith Altman, Chicago. Retrospektive 2004: Ben Willikens. Räume. 2005: Matthias Hoch. Fotografie und Video.

Weblinks

Jutta Penndorf auf der Website der Sächsischen Akademie der Künste

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