Airbourne (gegründet unter der Bezeichnung Airborne) ist eine australische Hard-Rock-Band aus Warrnambool in Victoria, Australien.

mini|Joel O’Keeffe bei Rock am Ring 2017 Bandgeschichte Im Alter von elf Jahren begann Joel O’Keeffe mit seiner Gitarre Riffs von bekannten australischen Künstlern wie AC/DC oder Rose Tattoo nachzuahmen. Sein zu dieser Zeit 10-jähriger Bruder begann, durch ihn inspiriert, Schlagzeug zu spielen. Zunächst spielten die beiden erfolglos mit wechselnden Bassisten, bis sie später den Gitarristen David Roads kennenlernten. 2004 stieß Bassist Justin Street hinzu und komplettierte das Quartett. Im Jahr 2002 wurden zwei Songs der Band auf einer Kompilation veröffentlicht, damals noch unter dem Namen Airborne.

Ihre erste EP Ready to Rock erschien im Jahr 2004. Von dieser wurden 1000 Kopien nach Konzerten verkauft und sind heute nicht mehr im freien Handel verfügbar. Im Frühjahr 2005 verlegte die Band ihren Wohnsitz nach Melbourne. Gegen Ende 2005 erhielten sie einen Plattenvertrag bei Capitol Records und spielten zusammen mit Mötley Crüe, Motörhead und The Rolling Stones, sowie im Sommer bei einigen Festivals in Europa. 2008 waren sie bei Rock am Ring, Rock im Park, Wacken Open Air, spielten als Support von Die Toten Hosen auf der Machmalauter-Tour und hatten außerdem noch ein paar eigene Headliner-Konzerte wie z. B. eins im ausverkauften Colos-Saal in Aschaffenburg mit der alternative Band Blac Head Lion (damals noch Chucks) als Vorgruppe. allover-ffm-rock.de; abgerufen am 9. Dezember 2013 Im Sommer 2011 traten Airbourne erneut auf dem Wacken Open Air und auf der Haltestelle Woodstock in Polen auf.haltestelle-woodstock.de mini|Justin Street bei Rock am Ring 2017 Ihr erstes Album mit dem Titel Runnin’ Wild wurde am 23. Juni 2007 in Australien veröffentlicht. Am 19. Februar 2007 wurde der Plattenvertrag durch Capitol Records gekündigt, das Album aber von EMI in Australien veröffentlicht. Heute besitzt die Band einen Vertrag mit Roadrunner Records für den weltweiten Vertrieb. Bei den ARIA Awards 2007 wurde die Band nominiert in den Kategorien Best Rock Album und Breakthrough Album of the Year für Runnin’ Wild. Im Videoclip zu Runnin’ Wild spielt Lemmy Kilmister von Motörhead einen Trucker. Am 5. März 2010 wurde das Studioalbum No Guts. No Glory. veröffentlicht. Die erste Singleauskopplung No Way But the Hard Way erschien am 13. Januar 2010. Am 29. Mai 2010 erschien die zweite Singleauskopplung Blonde, Bad And Beautiful.

Von Sommer 2011 bis Anfang 2012 arbeiteten Airbourne an ihrem dritten Studioalbum Black Dog Barking, für das sie den Produzenten David Howes engagierten, welcher unter anderem bereits mit Bands wie Simple Plan und Nickelback zusammenarbeitete.Story und Workshop zu Sound & Songs des neuen Albums „Black Dog Barking“. Airbourne – Interview und Play-Alike; abgerufen am 6. Februar 2013 Es ist seit dem 17. Mai 2013 auf dem Markt. airbourneukfansite.co.uk; abgerufen am 6. Februar 2013 Die erste Single Live It Up wurde am 25. März 2013 veröffentlicht.Airbourne posten erste Single aus dem kommenden Album (26. März 2013) metal-hammer.de; abgerufen am 28. März 2013 Die Idee für den Albumtitel entsprang der Idee, als Rockband gewissermaßen die Verpflichtung zu haben, Grenzen zu überschreiten, insbesondere die Lautstärke betreffend.

2016 veröffentlichte die Band das vierte Album Breakin' Outta Hell. 2017 folgte die Kompilation Diamond Cuts: The B-Sides. Inhalt dieses Albums waren unter anderem die zwei bisher unveröffentlichte Songs Money und Heavy Weight Lover. Im gleichen Jahr kündigte die Band den Ausstieg des Gitarristen David Roads an. Er wurde durch Harri Harrison ersetzt.

Das neue Album Boneshaker erschien am 25. Oktober 2019.

2020 war geplant als Vorband für Iron Maiden auf deren Tour „Legacy of the Beast“ zu spielen. Aufgrund der Corona-Pandemie musste diese jedoch auf das Jahr 2022 verschoben werden. Zusätzlich spielte die Band auch auf vielen europäischen Festivals.

Im April 2022 kündigte Rhythmusgitarrist Harri Harrison den Ausstieg bei Airbourne an. Er wurde zunächst durch Jarrad Morrice, den ehemaligen Rhythmusgitarristen der australischen Hard-Rock-Band Black Aces ersetzt. Bereits 2023 jedoch wurde sein Platz schon wieder von Brett Tyrrel übernommen, der schon sein Nachfolger bei den Black Aces war.

Im Sommer 2025 wurde mit der Single Gutsy der erste Titel seit sechs Jahren veröffentlicht, welche dann ebenfalls auf dem im Sommer 2026 erscheinenden neuen Album erscheinen soll. Vorher jedoch gibt es aber erstmal eine Tour durch Europa mit einigen Auftritten auch in Deutschland.

Diskografie

Studioalben

Kompilationen

EPs 2004: Ready to Rock 2007: Live at the Playroom

Singles 2007: Stand up for Rock ’n’ Roll 2007: Too Much, Too Young, Too Fast 2008: Diamond in the Rough 2010: No Way But the Hard Way 2010: Blonde, Bad and Beautiful 2010: Born to Kill 2013: Live It Up 2013: No One Fits Me (Better than You) 2016: Breakin’ Outta Hell 2019: Boneshaker 2026: Gutsy 2026: Alive After Death (Last Plane Out)

Samplerbeiträge 2002: „Rock ’n’ Roll“ und „Give It All You Got“ (Hard Wired – Youth Compilation Album) (noch unter dem Namen Airborne) 2008: „Turn up the Trouble“ (World Wrestling Entertainment – The Music Volume 8)

Bekannte aber bis heute unveröffentlichte Songs „Get on ya bikes“: Dieser Song wurde wohl während der Aufnahmen zu Runnin’ Wild im Studio eingespielt, aber nicht für das Album verwendet. Allerdings spielte die Band das Lied während dieser Zeit ab und an live. In der 2017 veröffentlichten Dokumentation It’s All for Rock ’n’ Roll, die dem Bundle Diamond Cuts beiliegt, wurden Ausschnitte des Songs verwendet (z. B. bei 24:15 Min. Spielzeit). Dadurch wurde zumindest bewiesen, dass eine Studioaufnahme des Songs existiert. In Gänze wurde der Song allerdings bis dato noch nicht veröffentlicht. „You Don’t Fool Me“: Eine Studioaufnahme des Songs tauchte 2012 im Internet auf. Möglicherweise handelt es sich hierbei um einen Song, der während der Aufnahmesessions zu No Guts. No Glory. eingespielt wurde und für die japanische Special Edition des Albums gedacht war. Diese als Doppel-CD geplante Special Edition wurde aber aus unbekannten Gründen letztlich nicht verwirklicht, obwohl für sie einerseits bereits eine Katalognummer vergeben wurde und sie andererseits bereits bei wenigen japanischen Internethändlern vor dem geplanten Veröffentlichungsdatum aufgelistet wurde.No Guts. No Glory. Special Edition. cdjapan.co.jp (japanisch, englisch); abgerufen am 11. Mai 2016.No Guts, No Glory. hmv.co.jp (japanisch); abgerufen am 11. Mai 2016.

Besetzung

Videos Videoalben 2010: Live Video EP (erhältlich als Promo-DVD mit einem Videoclip und vier Livevideos oder als Download mit einer Audiodatei und fünf Livevideos)

DVD-Promosingles 2008: Runnin’ Wild 2008: Too Much, Too Young, Too Fast 2010: Blonde, Bad and Beautiful

Musikvideos 2007: Runnin’ Wild 2007: Too Much, Too Young, Too Fast 2008: Diamond in the Rough 2010: No Way But the Hard Way 2010: Blonde, Bad and Beautiful 2010: Bottom of the Well 2013: Live It Up 2013: Back in the Game 2016: Breakin’ Outta Hell 2016: Rivalry

Auszeichnungen für Musikverkäufe Goldene Schallplatte

2020: für das Album Runnin’ Wild

Weblinks

Offizielle Website Offizielle deutsche Fansite

Einzelnachweise

Kategorie:Hard-Rock-Band Kategorie:Australische Band