Der Johannes-Gillhoff-Preis wird jedes Jahr an Menschen vergeben, die im Bereich Literatur, Literaturwissenschaft und Publizistik Verdienste im Zusammenhang mit Mecklenburg und der Niederdeutschen Sprache erworben haben. Allerdings ist der Preis nicht an eine Region oder eine Sprache gebunden. Er wurde nach dem Schriftsteller Johannes Gillhoff benannt und von seinem Neffen Gerhard Gillhoff 1978 gestiftet. Gerhard Gillhoff gilt als Nazi-Aktivist und trat schon am 1. Dezember 1931 in die NSDAP ein (Mitgliedsnummer 852305).Gillhoff-Forscher: Stifter des Gillhoff-Preises war Nazi-Aktivist. In: Evangelische Zeitung. 14. Juli 2026
1980 hat der Kulturkreis Mecklenburg in Hamburg den Preis das erste Mal vergeben. Seit 1993 wird er vom Kulturkreis zusammen mit der Johannes Gillhoff Gesellschaft auf dem Gillhoff-Tag in Glaisin vergeben. Seit 2007 erfolgt die Preisvergabe allein durch die Gillhoff-Gesellschaft unter der Bezeichnung Johannes-Gillhoff-Literaturpreis.Preisträger. In: johannes-gillhoff.de. Abgerufen am 3. April 2022.
Der Preis ist mit keiner Prämie verbunden. Vorschläge für die Preisträger macht der Vorstand des Kulturkreises und der Gillhoff-Gesellschaft. Außerdem können alle Preisträger Vorschläge einreichen.
Preisträger
Weblinks Johannes Gillhoff-Preis auf kulturpreise.de Preisträger. In: johannes-gillhoff.de
Einzelnachweise
Kategorie:Literaturpreis (Mecklenburg-Vorpommern) Kategorie:Literatur (Niederdeutsch) Kategorie:Erstverleihung 1980