Oberbrombach ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Birkenfeld in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Birkenfeld an.
Geographie Zu Oberbrombach gehören auch die Wohnplätze Haus Schellenmühle und Im Gärtel.
Geschichte Oberbrombach wurde erstmals im Jahr 1324 urkundlich erwähnt.
1817 gelangte Oberbrombach als Teil des Fürstentums Birkenfeld an das Großherzogtum Oldenburg. Nach dem Ersten Weltkrieg kamen erste Edelsteinschleifer im Ort auf, deren wirtschaftliche Blüte aber schon in den 1960er Jahren wieder vorüber war. 1937 kam Oberbrombach zum preußischen Landkreis Birkenfeld. Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte der Ort zur französischen Besatzungszone und seit 1946 zum Land Rheinland-Pfalz. Seit 1973 gehört Oberbrombach der Verbandsgemeinde Birkenfeld an.
Bevölkerungsentwicklung Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Oberbrombach, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten Jahr Einwohner 1815 194 1835 244 1871 294 1905 338 1939 403 1950 411 Jahr Einwohner 1961 458 1970 452 1987 493 1997 523 2005 494
Politik Gemeinderat Der Gemeinderat in Oberbrombach besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem. In der Wahlperiode 2009 bis 2014 gehörten dem Gemeinderat noch zwölf Ratsmitglieder an.
Bürgermeister Björn Symanzik wurde am 2. Juli 2024 Ortsbürgermeister von Oberbrombach. Bei der Direktwahl am 9. Juni 2024 war er als einziger Bewerber mit einem Stimmenanteil von 63,7 % für fünf Jahre gewählt worden.
Symanziks Vorgänger Rüdiger Scherer hatte das Amt im Juni 2017 übernommen. Bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 wurde er mit 89,91 % in seinem Amt bestätigt. Bei der Wahl 2024 kandidierte er nicht erneut als Ortsbürgermeister. Vor Rüdiger Scherer hatte Helmut Brächer das Amt seit 2006 ausgeübt, war am 15. März 2017 aber aus persönlichen und dienstlichen Gründen mit sofortiger Wirkung zurückgetreten.
Wirtschaft und Infrastruktur Heute sind die Erwerbstätigen so gut wie ausschließlich als Arbeiter und Angestellte außerhalb tätig. Von den ehemals mehr als 40 landwirtschaftlichen Voll- und Nebenerwerbsbetrieben sind nur noch zwei vorhanden.
Durch den Ort führt die Bundesstraße 41. In Idar-Oberstein gibt es einen Bahnhof der Bahnstrecke Mainz/Bingen–Saarbrücken.
Literatur Freimut Heiderich: Oberbrombach – Geschichte der Ortschaft. Veröffentlicht als Sonderheft 55 der Mitteilungen des Vereins für Heimatkunde im Landkreis Birkenfeld, , Birkenfeld 1989.
Siehe auch Liste der Kulturdenkmäler in Oberbrombach Liste der Naturdenkmale in Oberbrombach
Weblinks
Ortsgemeinde Oberbrombach auf den Seiten der Verbandsgemeinde Birkenfeld Ortsporträt des SWR Fernsehens
Einzelnachweise
Kategorie:Ort im Landkreis Birkenfeld Kategorie:Ort im Hunsrück Kategorie:Ersterwähnung 1324