Mario Bianchi (* 7. Januar 1939 in Rom; † 27. Juli 2022) war ein italienischer Filmregisseur und Drehbuchautor.
Leben Bianchi wurde 1939 als Sohn des Regisseurs Roberto Bianchi Montero geboren. 1967 begann er als Regieassistent bei Filmen von Siro Marcellini, Ferdinando Baldi und seinem Vater; etliche Male trug er auch zum Drehbuch bei. 1971 inszenierte er erstmals selbst; er drehte Italowestern und Polizeifilme, bis er sich dem erotischen Genre zuwandte. 1983 wechselte er ins Hardcore-Geschäft. Seine meist sehr billig hergestellten Filme erhielten nahezu ausschließlich vernichtende Kritiken.Roberto Poppi: Dizionario del cinema italiano. I Registi, Gremese 2002, S. 56.
Bianchi verwendete zahlreiche Pseudonyme, darunter Alan W. Cools, Frank Bronston und Mario Antoni sowie Nicholas Moore.
Bianchi ist nicht zu verwechseln mit einem gleichnamigen Regisseur, dessen 1965 entstandener Film La legge della mafia nur begrenzte Verbreitung erfuhr und welcher später als Missionar nach Polynesien ging.comingsoon.it
Der Regisseur verstarb am 27. Juli 2022.
Filmografie Regie 1971: In nome del padre, del figlio e della Colt 1972: Hai sbagliato… dovevi uccidermi subito! 1973: Sing mir das Lied der Rache (Lo chiamavano Requiescat) 1978: Provinz ohne Gesetz (Provincia violenta) 1979: Die Ungreifbaren (I guappi non si toccano) 1980: Sexorgien im Satansschloss (La bimba di Satana) 1981: Das Sex-Taxi (Chiamate 6969: Taxi per Signora) 1982: Frau Doktor kann’s nicht lassen (Pierino aiutante messo comunale… praticamente spione) 1989: Non avere paura della zia Marta
Als Darsteller 1969: 36 Stunden in der Hölle (36 ore all'inferno)
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Einzelnachweise
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