mini|Typischer gekennzeichneter Pfad Wanderwege im Pfälzerwald sind zum einen Teil Weitwanderwege, die vorwiegend vom Pfälzerwald-Verein betreut werden, und an das nationale und internationale Fernwanderwegenetz angebunden sind.Übersicht Fernwanderwege und regionale Wanderwege Webseite von Hilmar Schmitt, verlinkt auch von der Website des Pfälzerwaldvereins. Abgerufen am 11. April 2011 Zum anderen Teil handelt es sich um örtliche Rund- und Themenwanderwege mit zum Teil überregionaler Bedeutung, die von Orts- und Verbandsgemeinden betreut werden. Die Zugehörigkeit des Pfälzerwalds zum Biosphärenreservat Pfälzerwald-Vosges du Nord und die damit verbundenen Bemühungen zum Schutz des bedeutsamen Naturerbes, die Buntsandsteinlandschaft des Pfälzerwalds, die Burgen im Dahner Felsenland und die grenzüberschreitenden Wege ins Elsass und die Nordvogesen stellen für Wanderer den besonderen Reiz an dieser Region dar. Website des Landesamtes für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz. Abgerufen am 1. April 2011
Fernwanderwege In diesem Abschnitt werden Fernwanderwege vorgestellt, die den Pfälzerwald durchlaufen.
Internationale Fernwanderwege mini|Wanderweg im Karlstal entlang der Moosalb 16px Die Pfälzer Jakobswege sind zwei historische Pilgerpfade von Speyer nach Santiago de Compostela mit dem Wegzeichen Weiße Muschel auf blauem Grund. Die Nordroute verlief entlang des Speyerbachs, über die Frankenweide und durch das Karlstal Richtung Landstuhler Bruch an der Spitalkirche Vogelbach vorbei über den Karlsberg nach Homburg und von dort über das Kloster Hornbach nach Frankreich. Die heute teilweise unbekannte Südroute verlief teilweise entlang des Klingbachs, durch den Wasgau, und entlang der französischen Grenze bis zum Kloster Hornbach.
16px 16px Der Europäische Fernwanderweg E 8 von Irland in die Türkei verläuft in Rheinland-Pfalz von Norden entlang des Rheins bis zum Donnersberg, anschließend über Worms in den Odenwald (Hessen). Eine alternative Südroute führt den E8 durch den Pfälzerwald entlang des internationalen Fernwanderwegs Nahegau-Wasgau-Vogesen (Weißes Kreuz) von Niederhausen an der Nahe über den Donnersberg und Hochspeyer nach Johanniskreuz und entlang des Wanderwegs Rotes Kreuz von Johanniskreuz über den Eschkopf und Edenkoben nach SpeyerNaturpark Pfälzerwald, Wander- und Erlebniskarte 1:50.000, ISBN 3-927416-44-4..
16px Der Internationale Fernwanderweg Nahegau-Wasgau-Vogesen verläuft mit dem Wegzeichen Weißes Kreuz von Niederhausen an der Nahe über den Donnersberg kommend, über den Schorlenberg, Hochspeyer und Waldleiningen nach Johanniskreuz (bis hier ist er ein Teil der Südroute des Europäischen Fernwanderwegs E8). Von Johanniskreuz verläuft der Weg über Leimen und Münchweiler an der Rodalb nach Pirmasens. Weiter nach Frankreich verläuft der Weg über Pirmasenser Stadtteil Erlenbrunn, die Pfälzerwald-Vereinshütte Drei Buchen, Eppenbrunn, den Altschlossfelsen, danach über die Grenze nach Bitsch und Wingen-sur-Moder.
16px Der Internationale Fernwanderweg Donnersberg–Donon verläuft mit dem Wegzeichen Roter Balken von Bad Kreuznach über das Donnersberggebiet und durch den Pfälzerwald zum Donon im Elsass. Der Wegverlauf im Pfälzerwald führt über Kaiserslautern, den Aschbacherhof, Trippstadt, vorbei am Oberhammer, über Leimen zur Ruine Gräfenstein. Von dort geht es weiter über Hinterweidenthal und die Ruine Neudahn, durch Dahn, Bruchweiler-Bärenbach und Rumbach bis zur französischen Grenze am Kaiser-Wilhelm-Stein. Der Weg verläuft auf der französischen Seite als GR 53 auf mehreren Etappen durchs Elsass bis zum Gipfel des Donon.
16px Der Internationale Fernwanderweg Staudernheim-Soultz-sous-Forêts verläuft mit dem Wegzeichen Blauer Balken von Staudernheim an der Nahe, durch den äußersten Osten des Nordpfälzer Berglandes über Ramsen, Altleiningen, Bad Dürkheim, Weidenthal, Elmstein, das Wander- und Jugendheim Taubensuhl, Annweiler am Trifels, dem Cramerhaus und Niederschlettenbach nach Soultz-sous-Forêts im Elsass.
16px Der Internationale Fernwanderweg Pirmasens-Belfort verläuft mit dem Wegzeichen Gelber Balken von Pirmasens nach Belfort südlich der Vogesen. Details über Teilwege weiter unten auf dieser Seite.
Nationale Fernwanderwege mini|Mehrere Wanderwege führen vorbei am Badesee Helmbachweiher 16px Der Fernwanderweg Saar-Rhein-Main verläuft mit dem Wegzeichen Gelbes Kreuz durch den Pfälzerwald und Rheinhessen zum Main: von Homburg über Höheinöd, Waldfischbach, die Hundsweihersägemühle und durch das Schwarzbachtal nach Johanniskreuz. Von dort geht es weiter über Elmstein und Helmbach nach Erfenstein, weiter über Lambrecht zur Pfälzerwald-Vereinshütte Lambertskreuz. Der letzte Streckenabschnitt innerhalb des Pfälzerwalds führt über die Hardenburg, Altleiningen und Eisenberg nach Rheinhessen, und dort über Alzey nach Wörth am Main.
16px Der Fernwanderweg Franken-Hessen-Kurpfalz verläuft von Aschaffenburg über Speyer, anschließend durch den Pfälzerwald mit dem Wegzeichen Rotes Kreuz bis zur Burg Lichtenberg. Der Wegverlauf im Pfälzerwald geht von Edenkoben, Naturfreundehaus am Steigerkopf, die Lolosruhe, über Taubensuhl und den Eschkopf nach Johanniskreuz (bis hier ist er ein Teil der Südroute des Europäischen Fernwanderwegs E 8). Von Johanniskreuz geht es weiter zum Oberhammer und durch das Karlstal zum Naturfreundehaus Finsterbrunnertal, vorbei am Gelterswoog nach Landstuhl. Über Kusel verläuft der Weg anschließend zur Burg Lichtenberg.
Die Saar-Rhein Wanderwege Diese beiden Wanderwege führen von Saarbrücken durch den Pfälzerwald zum Rhein bei Wörth.
16px Im Pfälzerwald läuft der Saar-Rhein-Weg – grüner Balken – von Zweibrücken-Niederauerbach über Contwig, Walshausen, und Bottenbach nach Kröppen. Von dort geht es über Eppenbrunn und Ludwigswinkel, Petersbächel und Schönau nach Nothweiler, anschließend über Bobenthal nach Sankt Germanshof an der französischen Grenze. Weiter führt der Weg abschließend über Schweigen-Rechtenbach Richtung Bienwald.
16px Der Saar-Pfalz-Weg – schwarzer Punkt auf weißem Balken von Saarbrücken (Schafbrücke) über den Pfälzerwald in die Vorderpfalz bis nach Rülzheim. Der Wegverlauf im Pfälzerwald geht von Landstuhl, über den Gelterswoog und Kaiserslautern, weiter auf der historischen Höhenstraße vorbei an Hochspeyer nach Frankenstein, durch das Jägertal nach Bad Dürkheim, im weiteren Verlauf entlang der Haardt über den Kurpfalz-Park, Neustadt, Orensberg, Albersweiler, Klingenmünster bis nach Bad Bergzabern, weiter an der Ruine Guttenberg vorbei und abschließend östlich über den Bienwald nach Rülzheim.
Regionale Wanderwege hochkant|mini|Die Wegemarkierungen in Johanniskreuz
In diesem Abschnitt werden die Wanderwege der Region Pfälzerwald vorgestellt.
Wanderwegenetz des Pfälzerwalds
Wege über Johanniskreuz (Kennzeichnung Farbiges Kreuz) Neben den Fernwanderwegen Weißes Kreuz, Rotes Kreuz und Gelbes Kreuz verlaufen alle anderen mit einem Kreuz gekennzeichneten Wanderwege im Pfälzerwald über Johanniskreuz:
16px Blaues Kreuz: Von Niederhausen an der Nahe über Kaiserslautern nach Johanniskreuz, über den Weißenberg, Wilgartswiesen, Spirkelbach, Lug, Dimbach, Bad Bergzabern und den Stäffelsberg zum Sankt Germanshof.
16px Grünes Kreuz: Von Freinsheim über Weidenthal nach Johanniskreuz, über Münchweiler an der Rodalb und Pirmasens-Ruhbank zum Erlenkopf.
16px Grün-Gelbes Kreuz: Von Oberbexbach über Schopp und Trippstadt nach Johanniskreuz, über Iggelbach und Neustadt an der Weinstraße nach Ludwigshafen-Rheingönheim.
Westpfalz-Wanderwege (Kennzeichnung Farbiges W)
Auf den Westpfalz-Wanderwegen, gekennzeichnet mit dem farbigen Buchstaben W, wurden vom Verein zur Förderung des Tourismus in der Westpfalz e. V. geführte Wanderungen mit Gepäcktransfer angeboten. Das Angebot und die Kennzeichnung der Wege werden seit dem Jahr 2009 nicht mehr aufrechterhalten.Die Rheinpfalz, Südwestdeutsche Zeitung: Hat sich das „W“ totgelaufen?, 3. April 2009
Kennzeichnung Farbige Balken
mini|Wegmarkierung am Glasbach bei Frankenstein
16px Grün-Blauer Balken: Diese Route verläuft von Göllheim nach Eppenbrunn. Eine Auswahl der Stationen dazwischen sind Alsenborn, Frankenstein, Schwarzsohl-Hütte des PWV, Breitenstein, Eußerthal, Rinnthal, Schwanheim, Erfweiler.
16px Grün-Gelber Balken: Von Kirchheimbolanden aus verläuft der Weg über Kaiserslautern, Horbach, Hermersberg, Waldfischbach, Donsieders, Hinterweidenthal, Münchweiler an der Rodalb, Fischbach und Schönau nach Hirschthal an der deutsch-französischen Grenze.
16px Grün-Weißer Balken: Ausgehend von Wasener Kreuz (Westlich von Hertlingshausen, an der Bundesautobahn 6 auf der Gemarkung von Wattenheim) kann auf dieser Route Lambertskreuz, Neidenfels, Esthal, Breitenstein, Forsthaus Heldenstein und St. Martin erwandert werden.
mini|Wegemarkierungen in Wilgartswiesen
16px Weiß-Blauer Balken: Der als Alsenztalwanderweg von Bad Münster am Stein über Rockenhausen zum Pfälzerwald führende Weg verläuft über Alsenborn und Hochspeyer zur Pfälzerwald-Vereinshütte Forsthaus Schwarzsohl. Von dort nach Helmbach, durch das Dörenbachtal nach Eußerthal, und über Annweiler und Waldrohrbach nach Klingenmünster. Von hier führt der Wanderweg über Gleiszellen, vorbei an der Silzer Linde, und über die Pfälzerwald-Vereinshütte Hirzeck an die französische Grenze nach Sankt Germanshof.
16px Weiß-Blauer Balken: Zweite Route mit dieser Markierung, hier jedoch weiter östlich im Pfälzerwald. Ausgangsort ist Battenberg. Vorbei an der Hardenburg, Eckkopf (westlich Deidesheim), mit Abstecher auf Stabenberg und Weinbiet über den Weinbiet-Stein nach Neustadt an der Weinstraße, Haßloch, Germersheim und endet in Wörth am Rhein.
16px Weiß-Roter Balken: Ein Weg der vom Pfälzerwald bis nach Speyer an den Rhein führt. Die Stationen sind Kaiserslautern, Waldleiningen, Schwarzsohl, Esthal, Erfenstein, Hellerplatz, Neustadt an der Weinstraße, Ordenswald/Haßloch, Fronmühle, Speyer.
mini|Markierung „weiß-roter Balken“ an der Laurahütte
16px Weiß-Roter Balken: Ein weiter Weg dieser Markierung beginnt im Krumbachtal führt nach Bad Dürkheim, weiter am Haardtrand entlang, Heidenlöcher, Michaelskapelle in der Nähe von Deidesheim, Gimmeldingen, Neustadt.
mini|Markierung „blau-gelber Balken“ innerhalb der Waldgemarkung von Neustadt an der Weinstraße
16px Blau-Gelber Balken: Der aus Lauterecken durch das Nordpfälzer Bergland zum Pfälzerwald führende Weg verläuft über Otterberg und die Eselsfürth nach Hochspeyer, von hier nach Waldleiningen und über die Mückenwiese nach Speyerbrunn im Elmsteiner Tal. Weiter geht es entlang des Erlenbachs nach Hofstätten und zum Annweiler Forsthaus, anschließend über Wilgartswiesen und Hauenstein zum Wanderheim Dicke Eiche. Abschließend geht es über Erlenbach bei Dahn und Reisdorf an die französische Grenze nach St. Germanshof.
16px Blau-Gelber Balken: Ein zweiter Weg mit dieser Markierung beginnt bei Deidesheim, führt an der Deidesheimer Hütte, dem Grimmeisenbrunnen und der Weinbachspring vorbei zum Rastplatz „Am Weißenstich“. Von dort geht es weiter über das Forsthaus Silbertal und dem Örtchen Lindenberg nach Lambrecht. Dann wird der „Dicke Stein“ mit dem Dicker-Stein-Turm passiert, danach verläuft der Weg weiter über den Kaisergarten, die Hellerhütte und die Totenkopfhütte. Als nächste Stationen folgen der Pass Lolosruhe, der Schänzelturm bei Edenkoben, der Kohlplatz, dann der Ludwigsturm, die Rietburg und die Villa Ludwigshöhe. Den Endpunkt der Strecke markiert Rhodt unter Rietburg.
16px Weiß-Grüner Balken: Der Weg führt von der Oberen Eselsmühle über Enkenbach-Alsenborn, Diemerstein und Frankenstein nach Weidenthal. Weiter geht es über den Goldbrunnen, Esthal und Erfenstein zur Totenkopfhütte. Durch die Hüttenhohl geht es auf den Gipfel der Kalmit, des mit 673 m höchsten Bergs des Pfälzerwalds (mit bewirtschafteter Pfälzerwald-Vereinshütte), bevor der Abstieg von der Haardt (Pfalz) wieder hinunter nach Maikammer führt.
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