Ludwig Berger (* 29. Mai 1900 in Abensberg; † 1. März 1971 ebenda) war ein deutscher Politiker (CSU, Freie Wähler). Er war von 1946 bis 1950 Abgeordneter im Bayerischen Landtag sowie von 1946 bis 1958 Landrat des Landkreises Kelheim und von 1960 bis zu seinem Tod Bürgermeister von Abensberg.

Leben und Beruf

Berger absolvierte von 1913 bis 1916 eine Schneiderlehre und war danach bei der Kaiserlichen Marine in Wilhelmshaven stationiert. Nach Kriegsende besuchte er die Zuschneiderschule in Hannover und arbeitete als Schneider in Nürnberg, München und Koblenz. Im Jahr 1929 übernahm er das Anwesen und das Geschäft der Eltern. Während des Zweiten Weltkriegs wurde er zum Wehrdienst eingezogen und kehrte 1945 aus amerikanischer Gefangenschaft zurück.

Politik Berger wurde nach seiner Rückkehr 1946 für die CSU in den Kreistag und von diesem zum Landrat gewählt, in diesem Amt blieb er bis 1958.

Vom 1. Dezember 1946 bis zum 26. November 1950 gehörte er dem Bayerischen Landtag an. Er wurde im Wahlkreis Niederbayern/Oberpfalz gewählt und gehörte dem Ausschuss für die Geschäftsordnung an.

Bei der Kommunalwahl 1960 wurde er als Kandidat der Freien Wähler.zum Bürgermeister gewählt. Dieses Amt hatte er bis zu seinem Tod inne.

Ehrungen Nach ihm wurde die Ludwig-Berger-Straße in Abensberg benannt.

Weblinks

Ludwig Berger im Portal Geschichte der CSU der Hanns-Seidel-Stiftung Ludwig Berger in der RegioWiki Niederbayern

Einzelnachweise

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