Speziell für den Baustellenverkehr hatte Renault Trucks die Kerax-Bauserie entwickelt. Die zwei- bis vierachsigen Fahrgestelle waren besonders stabil und boten in jeder Ausführung eine sehr hohe Bodenfreiheit. Sie wurden im Antriebsstrang mit Quer- und Längssperren je nach Achskonfiguration ausgerüstet. Die Radstände sind vergleichbar mit Kipperfahrzeug- und Sattelzugmaschinenwerten. Außer Renault Trucks bietet auch Iveco mit dem Trakker eine ähnliche Serie an. Den Kerax gab es mit Standard-Kabine (also kurz), mittellanger Kabine und lange Kabine (8×8-Version). Diese war mit einer ausklappbaren Liege für längere Wartezeiten ausgerüstet, für die man allerdings die Sitze vorklappen muss. mini|Kerax der Französischen Luftstreitkräfte Spezifikation Von 1997 bis 2006 war der nach Euro III eingestufte DXi11 10.8 L Motor mit 246 kW (335 PS)/1650 Nm; 283 kW (385 PS)/1850 Nm und 328 kW (446 PS)/2000 Nm verfügbar.

Seit 2009 wurde der Kerax von einem Euro V DXi11 11.1 L 6-Zylinder Diesel MotorRoadtransport.com mit den drei Leistungsstufen 246 kW (335 PS)/1650 Nm; 283 kW (385 PS)/1850 Nm; 328 kW (446 PS)/2000 Nm angetrieben. Die Kunden konnten zwischen einem manuellen 16-Gang Getriebe oder einem 12-Gang Automatikgetriebe wählen.

Die Federung variierte je nach Modell: parabolisch bei der 26-t-Version und halbelliptisch bei der 32-t-Version. Es standen drei Kabinenvarianten zur Auswahl, die alle 2300 mm breit, deren Länge jedoch zwischen 1600 mm und 2200 mm variierte. Der Radstand lag zwischen 3200 mm und 6000 mm.

Literatur Michael Brettnacher: Trucks – Das Typenbuch, GeraMond 2007

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Einzelnachweise

Kerax Kategorie:Lkw-Modell