Die folgende Liste ist eine Übersicht über die Preisträger des Deutschen Filmpreises in der Kategorie Bestes Drehbuch. Bevor 2005 die Deutsche Filmakademie die Wahl der Preisträger übernahm, wurde der Preis nur unregelmäßig vergeben. Ebenso gab es keine Nominierungen; die Preisträger wurden von der Jury direkt bestimmt.

Preisträger 1951–2005

Jahr Preisträger Filmtitel 1951 Erich Kästner Das doppelte Lottchen 1952 Hans Otto Schröder Die Schuld des Dr. Homma 1953 Helmut KäutnerFritz Rotter Nachts auf den Straßen Juliane Kay Vergiß die Liebe nicht Herbert Reinecker Weg in die Freiheit 1954 Jochen Huth Solange du da bist 1955 Herbert Reinecker Canaris 1956 Jochen Huth Teufel in Seide 1957 Helmut KäutnerCarl Zuckmayer Der Hauptmann von Köpenick 1958 Werner Jörg Lüddecke Nachts, wenn der Teufel kam 1959 Preis nicht vergeben 1960 Georg Hurdalek Rosen für den Staatsanwalt 1961 Preis nicht vergeben 1962 Gerd Oelschlegel Zwei unter Millionen 1963 Preis nicht vergeben 1964 Will Tremper Verspätung in Marienborn 1965 Gerd Angermann Das Haus in der Karpfengasse 1966 Volker Schlöndorff Der junge Törless 1967 Preis nicht vergeben 1968 May SpilsWerner Enke Zur Sache, Schätzchen 1969 Preis nicht vergeben 1970 Rainer Werner Fassbinder Katzelmacher 1971 Michael Verhoeven o.k. 1972 Hans-Jürgen Syberberg Ludwig – Requiem für einen jungfräulichen König 1973–1974 Preis nicht vergeben 1975 Peter Handke Falsche Bewegung 1976 Preis nicht vergeben 1977 Helma Sanders-Brahms Heinrich 1978–1979 Preis nicht vergeben 1980 Heidi Genée 1 + 1 = 3 1981–1983 Preis nicht vergeben 1984 Carlo FedierHanns Christian MüllerGerhard Polt Kehraus 1985 Preis nicht vergeben 1986 Doris Dörrie Männer 1987 Verena Rudolph Francesca 1988 Oliver SchüttePeter Kramm Koan 1989–1990 Preis nicht vergeben 1991 Jurek Becker Neuner 1992 Bernd Schroeder Pizza Colonia 1993 Detlev BuckErnst Kahl Wir können auch anders … 1994–1995 Preis nicht vergeben 1996 Hans-Christoph Blumenberg Beim nächsten Kuß knall’ ich ihn nieder 1997–2002 Preis nicht vergeben 2003 Almut Getto Fickende Fische 2004 Sven Regener Herr Lehmann

Preisträger und Nominierte ab 2005 2000er-Jahre 2005

Holger Franke, Dani Levy – Alles auf Zucker! Fred Breinersdorfer – Sophie Scholl – Die letzten Tage Eberhard Görner, Andreas Pflüger – Der neunte Tag

2006

Florian Henckel von Donnersmarck – Das Leben der Anderen Hany Abu-Assad, Bero Bayer – Paradise Now Wolfgang Kohlhaase – Sommer vorm Balkon Bernd Lange – Requiem

2007

Christian Lerch, Marcus H. Rosenmüller – Wer früher stirbt ist länger tot Chris Kraus – Vier Minuten Stefan Ruzowitzky – Die Fälscher

2008

Fatih Akin – Auf der anderen Seite Doris Dörrie – Kirschblüten – Hanami Ralf Westhoff – Shoppen

2009

Özgür Yıldırım – Chiko Christian Schwochow, Heide Schwochow – Novemberkind Johanna Stuttmann – Nacht vor Augen

2010er-Jahre

2010

Michael Haneke – Das weiße Band – Eine deutsche Kindergeschichte Feo Aladag – Die Fremde Wolfgang Kohlhaase – Whisky mit Wodka Bernd Lange, Hans-Christian Schmid – Sturm

2011

Nesrin Şamdereli, Yasemin Şamdereli – Almanya – Willkommen in Deutschland Miraz Bezar – Min dît Florian David Fitz – Vincent will Meer

2012

David Wnendt – Kriegerin Andreas Dresen, Cooky Ziesche – Halt auf freier Strecke Christian Petzold – Barbara

2013

Jan-Ole Gerster – Oh Boy Pamela Katz, Margarethe von Trotta – Hannah Arendt Anna Maria Praßler – Schuld sind immer die Anderen

2014

Edgar Reitz, Gert Heidenreich – Die andere Heimat – Chronik einer Sehnsucht Bora Dagtekin – Fack ju Göhte Frauke Finsterwalder, Christian Kracht – Finsterworld

2015

Stefan Weigl – Zeit der Kannibalen Elisabeth Bartel, Giulio Ricciarelli – Im Labyrinth des Schweigens Edward Berger, Nele Mueller-Stöfen – Jack Baran bo Odar, Jantje Friese – Who Am I – Kein System ist sicher Ralf Westhoff – Wir sind die Neuen

2016

Lars Kraume, Olivier Guez – Der Staat gegen Fritz Bauer Esther Bernstorff – 4 Könige Sonja Heiss – Hedi Schneider steckt fest

2017

Maren Ade – Toni Erdmann Carl Gerber, Anne Zohra Berrached – 24 Wochen Chris Kraus – Die Blumen von gestern Lars Montag, Helmut Krausser – Einsamkeit und Sex und Mitleid

2018

Fatih Akin, Hark Bohm – Aus dem Nichts Lars Kraume – Das schweigende Klassenzimmer Nicolas Wackerbarth, Hannes Held – Casting

2019

Laila Stieler – Gundermann Lars Kraume, Aron Lehmann, Judy Horney – Das schönste Mädchen der Welt David Nawrath, Paul Salisbury – Atlas Ruth Toma – Der Junge muss an die frische Luft

2020er-Jahre 2020

Nora Fingscheidt – Systemsprenger Martin Behnke, Burhan Qurbani – Berlin Alexanderplatz Nils Mohl, Ilker Çatak – Es gilt das gesprochene Wort

2021

Jan Schomburg, Maria Schrader – Ich bin dein Mensch Oliver Keidel, Johannes Naber – Curveball – Wir machen die Wahrheit Constantin Lieb, Dominik Graf – Fabian oder Der Gang vor die Hunde

2022

Thomas Wendrich – Lieber Thomas Thomas Reider, Sebastian Meise – Große Freiheit Laila Stieler – Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush

2023

Johannes Duncker und Ilker Çatak – Das Lehrerzimmer Jan Braren, Marc Blöbaum und Kilian Riedhof – Meinen Hass bekommt ihr nicht David Wnendt und Felix Lobrecht – Sonne und Beton

2024

Ayşe Polat – Im toten Winkel Matthias Glasner – Sterben Adrian Goiginger – Der Fuchs

2025

Moritz Binder und Tim Fehlbaum – September 5 nominiert: Mohammad Rasoulof – Die Saat des heiligen Feigenbaums Laila Stieler – In Liebe, Eure Hilde

Weblinks Offizielle Liste aller Preisträger seit 2005

Deutscher Filmpreis Drehbuch