Volker Einrauch (* 1950 in Kassel) ist ein deutscher Drehbuchautor, Filmregisseur und Filmproduzent.
Leben und Werk Volker Einrauch studierte Literaturwissenschaft, Linguistik, Geschichte und Politik an der Universität Marburg. Hier lernte er seinen späteren Weggefährten Lothar Kurzawa kennen, mit dem er 1984 die Josefine Filmproduktion gründete. Gemeinsam realisierten sie zunächst Kurz- und Experimentalfilme, wie 1985 den Kurzspielfilm Tod eines Nachrichtensprechers oder den Fernsehfilm Phantomjagd über Gesicht und Landschaft, bevor sich 1990 Hermine Huntgeburth dem Duo anschloss.
Bereits Einrauchs erste Soloregie, die in 15 Tagen gedrehte Low-Budget-Komödie Die Mutter des Killers, wurde mehrfach ausgezeichnet, darunter 1996 beim Filmfest München mit dem Regie-Förderpreis der Hypo-Bank. Weitere Auszeichnungen für seine Arbeiten als Drehbuchautor und Regisseur folgten.
Filmografie Regie 1990: Und wenn’s nicht klappt, dann machen wir’s nochmal 1996: Die Mutter des Killers 2002: Gangster 2007: Der andere Junge
Drehbuch 1990: Und wenn’s nicht klappt, dann machen wir’s nochmal 1992: Das Trio 1995: Ein falscher Schritt 1998: Und alles wegen Mama 2002: Das verflixte 17. Jahr 2006: Väter – Denn sie wissen nicht was sich tut 2007: Teufelsbraten 2009: Effi Briest 2012: Eine Hand wäscht die andere 2016: Aufbruch 2016: Polizeiruf 110: Sumpfgebiete (Koautor: Holger Karsten Schmidt) 2016: Tatort: Die Geschichte vom bösen Friederich 2018: Tatort: Unter Kriegern 2019: Kühn hat zu tun
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