Johannes Debus (in amtlichen Dokumenten Johannes Debus X.)vergleiche hierzu die Verordnung, die Bezeichnung gleichnamiger Ortsbürger betreffend (* 24. Dezember 1879 in Buchenau/Lahn; † 24. Februar 1966 ebenda) war ein deutscher Bürgermeister und Politiker.
Leben Er gehörte für die SPD von 1914 bis 1933 und nach 1948 der Gemeindevertretung an und war ebenfalls Vorsitzender beziehungsweise stellvertretender Vorsitzender des Kreistages des Kreises Biedenkopf. Als Gewerkschaftssekretär der SPD wurde er im Juli 1944 im Zusammenhang mit dem Attentat auf Hitler von der Gestapo verhaftet und im Gefängnis in Frankfurt am Main verhört. Nach zehn Tagen wurde er freigelassen, da man ihn unschuldig gesprochen hatte.Schulchronik Buchenau
Debus gehörte 1946 der verfassungberatenden Landesversammlung Groß-Hessen an. Wegen seiner Verdienste im Hinterland in den ersten Nachkriegsjahren erhielt er 1954 das Bundesverdienstkreuz am Bande und die Auszeichnung Gemeindeältester der Gemeinde Buchenau, 1957 die Freiherr-vom-Stein-Plakette sowie 1962 die Ehrenplakette des Kreises Biedenkopf.
Literatur Karl Huth, Gemeindevorstand Buchenau/Lahn (Hrsg.): Buchenau. Eine Wanderung durch Geschichte und Gegenwart. Buchenau/Lahn 1972
Jochen Lengemann: MdL Hessen. 1808–1996. Biographischer Index (= Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen. Bd. 14 = Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen. Bd. 48, 7). Elwert, Marburg 1996, ISBN 3-7708-1071-6, S. 103.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:SPD-Mitglied Kategorie:NS-Opfer Kategorie:Person (Dautphetal) Kategorie:Bürgermeister (Landkreis Marburg-Biedenkopf) Kategorie:Mitglied der Verfassungberatenden Landesversammlung (Groß-Hessen) Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande Kategorie:Träger der Freiherr-vom-Stein-Plakette (Hessen) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1879 Kategorie:Gestorben 1966 Kategorie:Mann