Milka Pavlicevic (* 12. März 1955 in Belgrad, Jugoslawien, heute Serbien) ist eine Filmregisseurin und Journalistin.
Leben Milka Pavlicevic studierte von 1975 bis 1981 Politikwissenschaften, Kommunikationswissenschaften / Journalistik und Ethnologie an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz und schloss das Studium mit dem Magister Artium M.A. ab. Während des Studiums begann sie ihre Tätigkeit als freie Journalistin, Dozentin und Moderatorin. Von 1987 bis 1991 arbeitete sie als freie Autorin für das ZDF.
Hier ist sie seit 1991 als programmverantwortliche Redakteurin und Filmregisseurin im ZDF in der Redaktion Arte sowie für Thema/ARTE für Konzeption, Management und Produktion von Dokumentationen, Themenabenden, Reportagen, Serien, Sondersendungen und ARTE-Entdeckungen zuständig. Darüber hinaus ist sie verantwortlich für Entwicklung und Management von Kommunikations-, Internet- und Medienprojekten. Sie leitet außerdem internationale Ko-Produktionen für ZDF und ARTE, auch in Zusammenarbeit mit ZDF Enterprises, 3sat und ZDFinfo.
Auszeichnungen 2001: Erster Fairness-Preis für Publizistik 2006: The Golden Toof Award 2006: 46th Monte-Carlo Television Festival 2006: Prix Comité International de la Croix-Rouge 2007: New York Festivals International Television & Film Awards: Silver World Medal Human Relations 2007: EBU Golden Link Award 2008: Grand Prix Award, 23rd Odense International Film Festival 2012: Sundance Filminstitut 2013: 72nd Peabody Awards 2015: New York Festivals International Television & Film Awards: Gold World Medal
Filmografie (Auswahl) 1996: Lieber den Tod... 1996: Rien ne va plus? Asyl in Deutschland 1997: Von der Hand in den Mund 1997: Netzwerk der Sexperten 1997: Electronic Affairs 2000: Die Stressfahnder 2000: Ich habe auch meinen Preis bezahlt! 2000: Verdammt ich mag nicht mehr! 2001: Demokratie made in YU 2001: Gepiesackt. Entwürdigt. Kaltgestellt. Krebsgeschwür Mobbing 2003: Good bye – Gestorben auf journalistischen Schlachtfeldern… 2003: Die Augen des Krieges - Reporter im Einsatz 2004: Mission Lachen 2005: Mit 25 geht’s bergab 2007: John Wayne: „Für uns ist der Western Folklore“ 2007: Die Rache des Planeten 2007: Patient Klima 2007: SOS-Artensterben 2008: Slobodan Milosevic – Das letzte Gericht 2009: MRSA – Die verschwiegene Seuche 2009: Guillaume Depardieu – „Es ist die Hölle“ 2009: Immer wieder Achterbahn – Leben zwischen Manie und Depression 2009: Ich wollte nicht mehr aufstehen 2010: Leben ohne Herzinfarkt? 2010: Schuss vorn Bug 2011: Club der Abenteurer (5 Teile) 2011: Essen macht glücklich! 2011: Arbeiten bis ins Grab? 2011: Die gestohlene Rente – Altersarmut in England 2011: Ronald Reagan – Geliebt und gehasst 2011: Laurel & Hardy: Die komische Liebesgeschichte von Dick und Doof 2012: Jagd auf Bin Laden 2012: Der Kampf ums Weiße Haus – Obama gegen Romney 2012: America in Primetime (4 Teile) 2012: Afrika – Der ausgeraubte Kontinent (Stealing Africa) 2012: Europa – Nein Danke! Die britische Sicht der Dinge 2013: Die letzten Yakuza 2013: Unterwegs auf dem Nordseeküstenradweg (5 Teile) 2013: Lorenzo de’ Medici – Zu Gast in den adligen Landvillen der Toskana (5 Teile) 2013: Menschliche Bomben entschärfen 2013: Schmidt und Giscard d’Estaing – Eine Männerfreundschaft 2013: Das Korallendreieck (3 Teile) 2014: Gunter Sachs, der Lebenskünstler 2014: Hollywoods Spaßfabrik – Als die Bilder lachen lernten 2016: Rummelplatz Alpen (arte) 2016: The Queen (arte, ZDF)
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