mini|Luftbildpanorama mit Autobahnraststätte Oberlausitz

Löschau, , ist ein Dorf in der Oberlausitz und seit 1999 der westlichste und einer der kleinsten Ortsteile von Bautzen. Seit 2007 zählt es offiziell als Stadtteil und bildet mit den Stadtteilen Bloaschütz, Bolbritz, Döberkitz, Salzenforst, Oberuhna, Niederuhna, Schmochtitz und Temritz die Ortschaft Salzenforst/Bolbritz. Löschau gehört zum offiziellen sorbischen Siedlungsgebiet in der Oberlausitz.

Geographie Löschau befindet sich etwa 6 km nordwestlich des Stadtzentrums auf ü. NN direkt nördlich der Autobahnraststätte Oberlausitz (A 4). Nördlich am Ort vorbei fließt das Bolbritzer Wasser.

Geschichte Der Ort wurde 1363 erstmals als Lessow erwähnt.Digitales Historisches Ortsverzeichnis Der Gutshof Löschau gehörte im 19. Jahrhundert zur Adelsfamilie von Rein.Neues allgemeines deutsches Adels-Lexicon, 1867 (Seite 435) Für seine Statistik über die sorbische Bevölkerung in der Oberlausitz ermittelte Arnošt Muka in den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts eine Bevölkerungszahl von 55 Einwohnern; davon waren 53 Sorben und zwei Deutsche.

Vor 1936 zählte Löschau zur Gemeinde Oberuhna, danach zunächst zu Schmochtitz. Ab 1948 war es Ortsteil von Salzenforst (später Salzenforst-Bolbritz) und wurde gemeinsam mit diesem 1999 nach Bautzen eingemeindet.

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmale in Löschau

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Ort in der Oberlausitz Kategorie:Ortsteil von Bautzen