mini|Sitz des Hessischen Finanzgerichtes (2014) Das Hessische Finanzgericht ist ein Gericht der Finanzgerichtsbarkeit und das einzige Finanzgericht des Landes Hessen.

Gerichtssitz und -bezirk Das Hessische Finanzgericht (FG) hat seinen Sitz in Kassel. Der Gerichtsbezirk umfasst das Gebiet des gesamten Bundeslandes mit rund sechs Millionen Einwohnern.

Gebäude Das Gericht ist im Gebäude Königstor 35 untergebracht.

Geschichte Das Hessische FG erhielt seine Rechtsgrundlage mit dem Hessischen Ausführungsgesetz zur Finanzgerichtsordnung vom 17. Dezember 1965 (GVBl. I S. 347).

Leitung 1948–1952: Paul Jahn 1954: Wolff 1958/1959: Schwetz, * 1. April 1897 1960/1961: Wilhelm Langhaeuser, * 26. Juni 1900 ab 1. November 1971: Wolfgang Kraft, * 25. Januar 1924 ab 13. Februar 1989: Wolfgang Pott, * 16. Mai 1929 ab 30. Juni 1994: Wolfgang Hering, * 25. Januar 1934 seit 2018: Dieter Merle., abgerufen am 9. September 2019

Organisation Das Gericht besteht aus zwölf Senaten und hatte im Jahr 2015 39 Planstellen für Berufsrichter (Geschäftsbericht 2015), die Senate sind für allgemeine Angelegenheiten jeweils für bestimmte zugewiesene Regionen Hessens zuständig, zusätzlich haben einige Senate überörtliche Spezialisierungen.

Instanzenzug Da die Finanzgerichtsbarkeit zweistufig aufgebaut ist, ist das Hessische Finanzgericht gemäß § 2 FGO sowohl ein oberes Landesgericht als auch Eingangsgericht in erster Instanz. Ihm übergeordnet ist der Bundesfinanzhof in München.

Siehe auch Liste deutscher Gerichte Liste der Gerichte des Landes Hessen

Weblinks Geschäftsverteilungsplan des Hessischen Finanzgerichts Übersicht der Rechtsprechung des Hessischen Finanzgerichts Datenbank Hessischer Entscheidungen

Einzelnachweise

Kategorie:Finanzgericht Finanzgericht Kategorie:Gericht (Kassel) Kategorie:Gegründet in den 1960er Jahren