Alf Schuler (* 10. Juli 1945 in Berchtesgaden)Kirsten Ammermüller: Er möchte den Biss hervorrufen. Der Hochschulprofessor, zweimalige documenta-Teilnehmer und Künstler Alf Schuler wird 80. In: Hessische Allgemeine, 10. Juli 2025, S. 29. ist ein deutscher Künstler (Bildhauerei, Objekte, Wandstücke, Bodenarbeiten, Zeichnungen, minimalistische Formen) und Hochschullehrer.
Leben und Wirken Geboren im vormals Salzberger jetzt Berchtesgadener Ortsteil Anzenbach, studierte er von 1962 bis 1963 an der Werkkunstschule Aachen und ab 1964 an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg, wo er sein Studium 1970 bei Gerhard Wendland abschloss.
Alf Schuler war Mitglied im Deutschen Künstlerbund, erhielt 1975 ein Villa-Romana-Stipendium und beteiligte sich zwischen 1969 und 1989 an insgesamt acht DKB-Jahresausstellungen. (abgerufen am 6. Februar 2016) 1977 nahm er an der documenta 6, 1987 an der documenta 8 in Kassel teil. 1977 erhielt er (zusammen mit Peter Thiele) den Förderungspreis der Stadt Nürnbergnuernbergkultur.de: Förderungspreis der Stadt Nürnberg (abgerufen am 9. Februar 2016) und 1981 den Kunstpreis der Böttcherstraße in Bremen. 1989 wurde er an die Kunsthochschule Kassel berufen. Sein Werk ist der Minimal Art verpflichtet. Es thematisiert die räumliche Wahrnehmung und macht physikalische Eigenschaften wie Schwerkraft und Spannungsverhältnisse sichtbar.
Ausstellungen (Auswahl) Einzelausstellungen
1972: Alf Schuler, Galerie Walther, Düsseldorf 1977: Alf Schuler, Staatliche Kunsthalle Baden-Baden 1987/88: Wand- und Bodenstücke 1974-1987, Städtisches Museum Leverkusen Schloss Morsbroich / Wilhelm-Hack-Museum, LudwigshafenBarbara Gaehtgens: Leverkusen: „Alf Schuler – Wand- und Bodenstücke 1974-1987“, in ZEIT online: Kunstkalender Dezember 1987 (abgerufen am 6. Februar 2016) 1990: KasselerKunstVerein, Kassel 1996: Alf Schuler – Skulpturen, Suermondt-Ludwig-Museum, Aachen 2022: Alf Schuler – Zusammenhängend, Märkisches Museum Witten
Gruppenausstellungen 1979: Michael Buthe, Sigmar Polke, Ulrike Rosenbach, Gerhard Rühm, Alf Schuler. Fünf in Köln, Kölnischer Kunstverein
Sammlungen (Auswahl) Deutschland recommended institution Daimler Contemporary, Berlin Neue Nationalgalerie, Berlin Museum für Konkrete Kunst, Ingolstadt Museum gegenstandsfreier Kunst, Otterndorf Sammlung zeitgenössischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland, Bonn Stiftung DKM, Duisburg Städtische Galerie Erlangen Neues Museum Nürnberg Museum im Kulturspeicher Würzburg Sammlung Peter C. Ruppert
Frankreich Fonds régional d’art contemporain – Bourgogne, Dijon Espace de l’Art Concret, Mouans-Sartoux
Literatur Ulrike Schick (Red.): Alf Schuler. Museum Moderner Kunst, Otterndorf 1995. Rupert Walser (Red. und Gestaltung): Alf Schuler : Skulpturen. Katalog zur Ausstellung: Alf Schuler – Skulpturen, Suermondt-Ludwig-Museum, 19. September – 3. November 1996. Aachen, 1996. ISBN 978-3-923581-40-5.
Andreas Klimt: Kürschners Handbuch der Bildenden Künstler. Deutschland, Österreich, Schweiz, II, M./L., 2007
Einzelnachweise
Weblinks
kunstaspekte.de Kurzbiographie, chronologische Auflistung seiner Ausstellungen
Kategorie:Bildhauer (Deutschland) Kategorie:Künstler (documenta) Kategorie:Mitglied im Deutschen Künstlerbund Kategorie:Träger des Villa-Romana-Preises Kategorie:Künstler (Berchtesgaden) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1945 Kategorie:Mann Kategorie:Absolvent der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg