mini|hochkant|Herbert Breiteneder (1990) mini|1988 wurde Herbert Breiteneder mit seinem Gruppe A VW Golf GTI 16V Rallycross-Vize-Europameister mini|Herbert Breiteneder (Audi Sport quattro S1) im Zweikampf mit Martin Schanche (Ford RS200 E2) beim Rallycross-EM-Lauf 1989 in Melk Herbert Breiteneder (* 25. November 1953 in Gmünd; † 5. April 2008 nahe Prebl bei Wolfsberg in Kärnten) war ein österreichischer Automobilrennfahrer aus Amstetten. Seine Spitznamen waren „Breiti“ oder auch „Herbie“.
Leben Breiteneder war gelernter Kfz-Techniker, viele Jahre lang als Organist Hobby-Bandleader und nahm 1975 mit einem VW Käfer 1300 an seinem ersten Rallycross-Rennen teil. Der zweifache FIA-Rallycross-Vize-Europameister und fünffache Rallycross-Staatsmeister Österreichs wurde 1987 in seinem Heimatland noch vor Formel-1-Pilot Gerhard Berger zum Motorsportler des Jahres gewählt. 1991 gab er, nachdem er zuvor zwei glücklose Rallycross-Europameisterschaften mit einem über 650 PS starken Audi Sport quattro S1 (ein Ex-Walter-Röhrl-Auto) bestritten hatte, bei der Semperit-Rallye sein Rallye-Debüt. Zuletzt betrieb er zusammen mit seinem Sohn Patrick ein Rallyeteam, wobei sie sporadisch und wechselweise ein Seat Ibiza KitCar mit einem 2-Liter-Vierventilmotor und über 250 PS Leistung pilotierten.
Tödlicher Unfall Am 5. April 2008 fuhr Herbert Breiteneder zusammen mit seinem Beifahrer Marco Mayrhofer eine Wertungsprüfung der Lico-Lavanttal-Rallye, als er in einer schnellen Kurve aus ungeklärten Gründen von der Straße abkam, Bäume traf und senkrecht eine Böschung hinabstürzte. Während Mayrhofer nur leicht verletzt wurde, verstarb Breiteneder trotz schneller Rettungsversuche innerhalb kurzer Zeit am Unfallort durch schwere innere Verletzungen.
Wichtige Erfolge Gesamtplatzierungen 1978: 2. Platz (Division 2 – Spezialfahrzeuge) in der Österreichischen Rallycross-Staatsmeisterschaft auf VW 1302S 1979: 1. Platz (Division 1 – Spezialfahrzeuge) in der Österreichischen Rallycross-Staatsmeisterschaft auf VW 1302S 1980: 1. Platz (Division B – Spezialfahrzeuge) in der Österreichischen Rallycross-Staatsmeisterschaft auf VW 1302S 1981: 2. Platz (Gesamtergebnis) in der Österreichischen Rallycross-Staatsmeisterschaft auf VW Golf GTI 16V 1984: 3. Platz (Division 2 – Spezialfahrzeuge) in der Österreichischen Rallycross-Staatsmeisterschaft auf Lotus Esprit 1985: 2. Platz (Division 2 – Spezialfahrzeuge) in der Österreichischen Rallycross-Staatsmeisterschaft auf Lotus Esprit 1987: 1. Platz (Division 1 – Gruppe A) im Österreichischen Rallycross-OSK-Cup auf VW Golf GTI 16V 1987: 2. Platz (Division 1 – Gruppe A) in der FIA Rallycross-Europameisterschaft für Fahrer auf VW Golf GTI 16V 1988: 1. Platz (Division 1 – Gruppe A) im Österreichischen Rallycross-OSK-Cup auf VW Golf GTI 16V 1988: 2. Platz (Division 1 – Gruppe A) in der FIA Rallycross-Europameisterschaft für Fahrer auf VW Golf GTI 16V 1990: 1. Platz (Division 2 – Spezialfahrzeuge) in der Österreichischen Rallycross-Staatsmeisterschaft auf Audi Sport quattro S1 1990: 5. Platz (Division 2 – Gruppe B) in der FIA Rallycross-Europameisterschaft für Fahrer auf Audi Sport quattro S1
Einzelergebnisse 1979: 1. Platz (Tourenwagen-Division) beim Rallycross-EM-Lauf in Fuglau/Österreich 1987: 1. Platz (Division 1 – Gruppe A) beim Rallycross-EM-Lauf in Melk/Österreich 1987: 1. Platz (Division 1 – Gruppe A) beim Rallycross-EM-Lauf in Mondello/Irland 1987: 1. Platz (Division 1 – Gruppe A) beim Rallycross-EM-Lauf in Drammen/Norwegen 1988: 1. Platz (Division 1 – Gruppe A) beim Rallycross-EM-Lauf in Fuglau/Österreich 1990: 1. Platz (Division 2 – Gruppe B) beim Rallycross-EM-Lauf in Fuglau/Österreich
Weblinks ORF.at: Herbert Breiteneder tödlich verunglückt Herbert-Breiteneder-Infos beim Rallye-Club Perg
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