Benedikt Abelzhauser (* 10. Mai 1635 in München als Leopold Abelzhauser; † 30. April 1717) war ein Benediktinermönch und Gelehrter. Von 1687 bis zu seinem Tod war er Abt des Klosters Seitenstetten.
Abelzhauser schloss 1654 seine Gymnasialstudien am Jesuitengymnasium München (heute Wilhelmsgymnasium München)Max Leitschuh: Die Matrikeln der Oberklassen des Wilhelmsgymnasiums in München, 4 Bde., München 1970–1976; Bd. 1, S. 119. ab. Er wurde bald nach seinem Eintritt ins Kloster Hausprofessor der Philosophie. Später promovierte er an der Universität Salzburg im Fach Theologie und übernahm im Anschluss dort die Professur für Hermeneutik und Polemik. 1669–1670 war er Dekan der theologischen Fakultät. Er diente in Salzburg auch als Regens im erzbischöflichen Priesterseminar.
1687 verließ er Salzburg, nachdem er zum Abt von Stift Seitenstetten ernannt worden war. Er ließ durch Jakob Prandtauer die Wallfahrtskirche zur Hlst. Dreifaltigkeit und St. Michael auf dem Sonntagberg errichten.
Literatur Clemens von Baader: Das gelehrte Baiern oder Lexikon aller Schriftsteller, welche Baiern im achtzehnten Jahrhunderte erzeugte oder ernährte. Nürnberg, Sulzbach 1804.
Einzelnachweise
Kategorie:Benediktiner Kategorie:Abt (Seitenstetten) Kategorie:Hochschullehrer (Alte Universität Salzburg) Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (17. Jahrhundert) Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (18. Jahrhundert) Kategorie:Person (Erzstift Salzburg) Kategorie:Person (Habsburgermonarchie vor 1804) Kategorie:Geboren 1635 Kategorie:Gestorben 1717 Kategorie:Mann