Johannes Gamans (* 1606 in Ahrweiler; † 25. November 1684 in Aschaffenburg) war ein deutscher Historiker und Jesuit.

Leben Bekannt wurde Gamans durch seine Beschreibungen von Baudenkmälern und Kunstwerken, die er anhand von Urkunden, Inschriften und brieflichen Korrespondenzen sammelte. Überwiegend dokumentierte er die Geschichte der Stadt Mainz und die Geschichte des Bistums Mainz. Ab 1644 widmete er sich der Geschichte der Markgrafen von Baden. Er lieferte mehrere Beiträge zu den Acta sanctorum der Bollandisten.

Literatur Otto Meyer: Johannes Gamans S. J., ein vergessener Chronist. In: Fränkische Blätter für Geschichtsforschung und Heimatpflege, Band 3 (1951), S. 5–7 (falsches Sterbejahr angegeben) Franz Falk: Die Gamansischen Fragmente. In: Correspondenzblatt des Gesammtvereines der deutschen Geschichts- und Alterthumsvereine 23 (1875), S. 76–79 MDZ München Udo Kindermann: Zu den Würzburger Schedae Gamansianae, in: Jahrbuch für fränkische Landesforschung 44 (1984), S. 169–170 MDZ München

Franz Josef Mone: Quellensammlung der badischen Landesgeschichte, Karlsruhe 1848, 1. Band, S. 20–22 online in der Google Buchsuche Karl Bosl: Bosls bayerische Biographie – Johannes Gamans im Kulturportal bavarikon Charles De Smedt: Jean Gamans in der Catholic Encyclopedia (1913)

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