Meer is nich ist ein deutscher Coming-of-Age-Film des Regisseurs Hagen Keller aus dem Jahr 2007. Seine Vorabpremiere erfuhr er am 24. Oktober 2007 bei den Hofer Filmtagen und lief am 27. März 2008 in den deutschen Kinos an.

Handlung

Die 17-jährige Lena aus Weimar steckt kurz vor ihrem Realschulabschluss in einer tiefen Phase der Selbstfindung und Unentschlossenheit: Sie verweigert sich allem, was sie nicht will, weiß aber auch nicht, was sie wirklich will. Ihr Vater Friedrich, ein gelernter Brückenbauingenieur, hat vor ein paar Jahren seinen Arbeitsplatz verloren. Ihre Mutter Karla – ebenfalls Ingenieurin – hat zwar eine Anstellung, jedoch eine geringer bezahlte als früher. Beide – Mutter und Tochter – leiden unter der Gleichgültigkeit des schweigsamen Vaters, der sich nicht dazu aufraffen kann, sich einen neuen Job zu suchen. Die beklemmende Stille im familiären Heim wird oft nur durch die Fragen Friedrichs an seine Tochter unterbrochen, was sie denn einmal werden will, worauf Lena immer antwortet, dass sie es noch nicht wisse und sie nicht zu irgendetwas gedrängt werden wolle.

Bei einem Konzert sieht Lena eine Schlagzeugerin, die wie wild ihr Instrument bearbeitet. Danach weiß Lena, was sie machen will: Sie will Schlagzeug lernen und spielen. Ihre beiden Freundinnen Alex, Klara und sie wollen schon lange eine Rockband gründen, jedoch kann keine von ihnen ein Instrument spielen. Getragen von ihrem Wunsch, Schlagzeugerin zu werden, mogelt sich Lena auf die Musikhochschule und lernt dort einen Dozenten kennen, der ihr Talent erkennt und sie fördert.

Kritiken

Auszeichnungen Elinor Lüdde erhielt beim Bayerischen Filmpreis 2008 für ihre Rolle der Lena eine Auszeichnung als beste Nachwuchsdarstellerin.

Weblinks

Filmheft der Bundeszentrale für politische Bildung (PDF; 1,8 MB)

Einzelnachweise

Kategorie:Filmtitel 2007 Kategorie:Deutscher Film Kategorie:Filmdrama Kategorie:Musikfilm