Justus Paris (* 19. Februar 1885 in Frankfurt am Main; † 3. März 1942 in München) war ein deutscher Schauspieler.

Leben Er trat sein erstes Engagement 1904 in Zeitz an. Nach seinem Militärdienst von 1905 bis 1907 kehrte er 1907 in Torgau auf die Bühne zurück, danach spielte er in Bochum und Halberstadt. 1914 bis 1918 leistete er Kriegsdienst.

Nach Kriegsende war er an Bühnen in Magdeburg, Königsberg, Düsseldorf und schließlich Berlin zu sehen. Zuletzt agierte er am Bayerischen Staatsschauspiel in München. Zu seinen Rollen gehörten Doolittle in Shaws Pygmalion und Sosias in Kleists Amphitryon. Seit 1935 wirkte Paris als Nebendarsteller auch in Spielfilmen mit.

Filmografie 1935: Der Kampf mit dem Drachen 1936: Die Erbschaft 1936: Der ahnungslose Engel 1936: Du kannst nicht treu sein 1936: Die Drei um Christine 1936: Der lachende Dritte 1937: So weit geht die Liebe nicht 1939: Germanen gegen Pharaonen (Kurz-Dokumentarfilm) 1940: Ein Mann auf Abwegen 1940: Feinde 1941: Das Mädchen von Fanö 1941: Carl Peters 1941: Alarmstufe V 1941: Venus vor Gericht 1942: Geheimakte W.B. 1

Literatur

Johann Caspar Glenzdorf (Hrsg.): Glenzdorfs Internationales Film-Lexikon. Biographisches Handbuch für das gesamte Filmwesen. Band 2: Hed – Peis. Prominent-Filmverlag, Bad Münder 1961; ; S. 1257 Kay Weniger: Das große Personenlexikon des Films. Sechster Band N – R. Mary Nolan – Meg Ryan, Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S. 138.

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