ist eine Stadt im der Region auf der Südinsel von Neuseeland. Sie ist Sitz des .

Namensherkunft Der Name der Stadt bedeutet in der Sprache der so viel wie „Tag oder Ort des Friedens“. Damit wird an den Friedensschluss zwischen den und den erinnert, die sich über viele Jahre hinweg erbittert bekämpft haben.

Geographie Die Stadt befindet sich rund 25 km nördlich von in der weiten Ebene zwischen dem und dem /. Das Stadtgebiet grenzt an das südliche Ufer des , der rund 11 km ostnordöstlich in den Pazifischen Ozean mündet.

Klima Da die Stadt im Gegensatz zu dem küstennahen etwas weiter im Inland liegt, sind die Sommer in etwas wärmer und die Winter entsprechend kälter. Die offizielle Höchsttemperatur, die in Neuseeland je gemessen wurde, konnte am 7. Februar 1973 mit 42,4 °C in dokumentiert werden.

Bevölkerung Zum Zensus des Jahres 2013 zählte die Stadt 15.018 Einwohner, 23,7 % mehr als zur Volkszählung im Jahr 2006.

Infrastruktur Straßenverkehr Durch führt der , der die Stadt über und dem mit verbindet. Eine untergeordnete Landstraße, die in nach Westen abzweigt, verbindet die Stadt mit dem im Inland liegenden .

Schienenverkehr Rangiora liegt an der Bahnstrecke Christchurch–Picton. Sie verbindet den Ort mit und den südlichen Landesteilen entlang der Ostküste sowie dem nördlichen Teil der Südinsel, wo in Picton ein Trajekt (Interislander Ferry) zur Nordinsel anschließt. Der TranzCoastal hält im Bahnhof von Rangiora.

Bildungswesen Die Stadt besitzt mehrere Grundschulen und zwei weiterführende Schulen. Die hat etwa 1650 Schüler. Sie ist eine der größten weiterführenden Schulen der Südinsel. Mit ihrer Gründung durch einen Parlamentsakt im Jahre 1881 zählt sie auch zu den ältesten Schulen des Landes. Die Schule öffnete erstmals am 28. Januar 1884 und feiert Ostern 2009 ihr 125-jähriges Bestehen. Sie brachte in den letzten Jahren mehrere gute - und -Spieler hervor.

Sehenswürdigkeiten Von aus können mehrere Weingüter in Richtung besichtigt werden. Die sind der Ort der jährlichen Autoshow und . rühmt sich Neuseelands erster und einziger Herstellungsort für Met (Honigwein) zu sein, der von der Stadt aus in viele Länder exportiert wird.

Sport Die Stadt besitzt mit dem einen Fußballclub. Rangiora war unter anderem einer der Austragungsorte beim Women’s Cricket World Cup 1982.

Kultur In gibt es zwei Theatertruppen, die und die , außerdem eine Anzahl von Musik-, Tanz- und Schauspielschulen. Das Kino befindet sich im Gebäude des historischen Rathauses von .

Persönlichkeiten Robin Clark (1935–2018), neuseeländisch-britischer Chemiker Elizabeth Herriott (1882–1936), Biologin Graeme Higginson (* 1954), Rugby-Union-Spieler Barry Philip Jones (1941–2016), römisch-katholischer Bischof des Bistums Christchurch Eve Macfarlane (* 1992), Ruderin Nick Smith (* 1964), Politiker Joseph Sullivan (* 1987), Ruderer Rino Tirikatene (* 1972), māorisch-neuseeländischer Politiker der New Zealand Labour Party

Siehe auch Liste der Baudenkmale in Rangiora

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Ort in der Region Canterbury