Letzte Tage im Elysée ist ein französischer Spielfilm aus dem Jahre 2005.

Handlung

François Mitterrand steht am Ende seiner letzten Amtszeit als französischer Präsident. Der junge Journalist Antoine Moreau möchte den großen Staatsmann am Ende seiner politischen Laufbahn über sein politisches Leben interviewen. Der kranke alte Mann soll außerdem am Ende seines Lebens Auskunft über sein privates Leben geben. Antoine sieht in der Möglichkeit des Interviews mit Mitterrand die berufliche Chance seines Lebens. Der alte Präsident entzieht sich jedoch den Fragen des Journalisten und inszeniert ein Bild, das er der Nachwelt hinterlassen möchte. Er benutzt den jungen Journalisten für seine Zwecke. Es entspinnt sich ein Duell, aus dem beide ihren Nutzen ziehen können, Mitterrand jedoch die Fäden in der Hand hält, ohne dass dies dem jungen Journalisten bewusst wird. Antoine verfällt der charismatischen Aura des Präsidenten, dass sogar die Beziehung zu seiner Frau ernste Risse bekommt.

Hintergrund

Der Film entstand nach dem Buch Le dernier Mitterrand von Georges-Marc Benamou, der auch am Drehbuch mitarbeitete.

Kritiken

Auszeichnungen

Der Film lief im Wettbewerb der Berlinale 2005. 2006 wurde Michel Bouquet für seine Darstellung des Präsidenten mit dem César als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet.

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Filmtitel 2005 Kategorie:Französischer Film