mini|Cosma Shiva Hagen, 2012 rahmenlos|zentriert|class=notpageimage skin-invert-image|200px|Unterschrift Cosma Shiva Hagen (Autogramm) deutsch amerikanische Schauspielerin Cosma Shiva Hagen (* 17. Mai 1981 in Los Angeles) ist eine deutsch-US-amerikanische aus dem Jahr 2015 auf fabulousricci.com. Abgerufen am 24. Februar 2019. Schauspielerin und Synchronsprecherin.
Leben Cosma Shiva Hagen ist die Tochter des Musikers Ferdinand Karmelk († 1988) und der Sängerin Nina Hagen.Starporträt Cosma Shiva Hagen. Gala, abgerufen am 9. April 2021. Sie ist Enkelin der Schauspielerin Eva-Maria Hagen und des Drehbuchautors Hans Oliva-Hagen. Sie verbrachte einen großen Teil ihrer Kindheit während der Tourneen ihrer Mutter im Bandbus. Sie beendete ihre Schulausbildung mit dem Hauptschulabschluss.
Hagen lebte in London, Berlin, Hamburg, Paris, auf Ibiza und in Lüneburg. Bis 2013 betrieb sie über fünf Jahre in Hamburg die Bar „Sichtbar“."Ich nehme mir eine Auszeit". Gala vom 8. Januar 2014, abgerufen am 23. Mai 2025 2020 zog sie in ein Tiny House in der Nähe von Hamburg.Cosma Shiva Hagen ist in ein Tiny House gezogen. B.Z., 31. März 2021
Karriere 1996 gab Cosma Shiva Hagen als Junkie in dem Fernsehfilm Crash Kids ihr Filmdebüt. Einem breiten Publikum bekannt wurde sie 1998 mit dem Film Das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Großstädter zur Paarungszeit. 1999 spielte sie im Rahmen des Theatersommers in Garmisch-Partenkirchen die Rolle der Momo im gleichnamigen Theaterstück nach dem Roman von Michael Ende. Im selben Jahr war sie in Peter Vogels Filmdrama Einfach raus als Filmtochter von Ulrich Mühe und Susanne Lothar zu sehen. 2002 spielte sie neben Iris Berben in dem ZDF-Krimi Rosa Roth – Die Abrechnung die Bankangestellte Martha Hanson, die nach einem Bankraub das Geld selbst entwendet, nachdem der Bankräuber es bei seiner Flucht verliert. Daneben war sie in weiteren Gastrollen in Krimiserien wie Bella Block, Tatort, Nachtschicht, Pfarrer Braun und Einsatz in Hamburg zu sehen.
2003 ließ Hagen sich von Jim Rakete für das Männermagazin Playboy fotografieren. 2004 spielte sie in Otto Waalkes’ Kinokomödie 7 Zwerge – Männer allein im Wald und in der Filmfortsetzung 7 Zwerge – Der Wald ist nicht genug von 2006 an der Seite ihrer Mutter die Rolle des Schneewittchens. 2014 war sie in eben dieser Rolle in dem Computeranimationsfilm Der 7bte Zwerg, der Fortsetzung der Realfilme, als Sprecherin zu hören.
Hagen ist neben ihren Arbeiten auf der Bühne vor der Kamera als Synchronsprecherin tätig. In dem in den Walt Disney Studios entstandenen US-amerikanischen 36. Zeichentrickfilm Mulan sprach sie 1998 die Titelrolle und lieh dabei der US-Amerikanerin Ming-Na Wen ihre Stimme. Im selben Jahr synchronisierte sie in dem Zeichentrickfilm Rudolph mit der roten Nase Rudolphs Freundin Zoey. 2007 gab sie der Lichtelfe Luna in dem Computerspiel Legend: Hand of God Stimme und Aussehen. In der DreamWorks-Animations-Actionkomödie Kung Fu Panda sowie in den Fortsetzungen Kung Fu Panda 2 (2011) und Kung Fu Panda 3 (2016) lieh sie der Figur Viper ihre Stimme. 2014 übernahm sie in dem deutsch-australischen Animationsfilm Die Biene Maja – Der Kinofilm die Sprechrolle der Biene Kassandra.
Soziales Engagement mini|„Weihnachten 2015“ Hagen reiste 2003 für das UN-Flüchtlingswerk UNHCR nach Sierra Leone (Westafrika) zur Förderung von Schulen für ehemalige Kindersoldaten. Der gleichzeitige Spendenaufruf auf dem Sender RTL erbrachte vier Millionen Euro Erlös. Sie engagiert sich außerdem für die Tierschutzorganisation PETA. ORF, abgerufen am 8. April 2021 Als öffentliche Unterstützerin von Fairtrade wirkte sie 2008 in einem Film mit und war 2012 bei der Verleihung der Fairtrade-Awards dabei.Fairtrade-Awards würdigen vorbildliches Engagement. presseportal.de, abgerufen am 13. Juli 2013
2015 wirkte sie zusammen mit Mark Benecke bei einem Projekt des Kölner Künstlers Cornel Wachter mit, bei dem eine Montage der Peter-Hecker-Zeichnung (K)Eine Herberge von 1929 mit realen Köpfen für Maria und Josef umgesetzt wurde.
Filmografie (Auswahl)
Synchronrollen (Auswahl) Soweit nicht anders vermerkt, jeweils die deutsche Fassung.
1998: Mulan (Zeichentrickfilm, Stimme für Mulan) 1998: Rudolph mit der roten Nase (Zeichentrickfilm, Stimme für Zoey) 2002: 8 Frauen (Synchronstimme für Ludivine Sagnier) 2003: Chihiros Reise ins Zauberland (Zeichentrickfilm, Stimme für Lin) 2005: Isnogud – Der bitterböse Großwesir (Synchronstimme für Juliette Poissonier) 2007: Legend: Hand of God (Computer-Rollenspiel, Stimme der Lichtelfe Luna) 2008: Kung Fu Panda (Zeichentrickfilm, Stimme für Viper) 2009: Die Legende vom Schatz im Silbersee (Zeichentrickfilm, Stimme für Winnetous Schwester Nscho-tschi) 2011: Kung Fu Panda 2 (Zeichentrickfilm, Stimme für Viper) 2011: Hexe Lilli – Die Reise nach Mandolan (Stimme für Suki) 2014: Die Biene Maja – Der Kinofilm (Stimme für Frau Kassandra) 2014: Der 7bte Zwerg (Stimme für Schneewittchen) 2016: Kung Fu Panda 3 (Zeichentrickfilm, Stimme für Viper)
Theater (Auswahl) 1999: Momo (Titelrolle) 2004: Romeo und Julia (Weibliche Titelrolle) 2010: Die Nadel der Kleopatra (Weibliche Hauptrolle) 2013: Nibelungenfestspiele Worms (Kriemhild) 2015: Bad Hersfelder Festspiele – Komödie der Irrungen (Adriana, die Frau des Antipholus aus Ephesus) 2018: Wir lieben und wissen nichts – Theater an der Kö 2020: Sternstunden – Comödie DresdenCosma Shiva Hagen mit „Sternstunden“ in der Comödie Dresden. Dresdner Neueste Nachrichten vom 3. März 2020, abgerufen am 21. Juni 2020
Musik ca. 2001: Diverse Musik-Events unter dem Label Galaxina, u. a. Goa-Partys 2002: Rilke Projekt – … in meinem wilden Herzen, Titel: Lieben 2017: The Döftels feat. Cosma Shiva Hagen – Tanzen
Sonstiges 2010: Model für den Dessous- und Wäschehersteller MeyCosma Shiva Hagen lässt für Mey die Hüllen fallen In: Die Welt online am 9. Januar 2010, abgerufen am 9. Januar 2010 2010: Model für das Textillabel Mexx 2009–2014: sichtbar in Hamburg – Geschäftsführerin und künstlerische ProgrammgestaltungAuf die Bühne statt hinter die Bar. In: Hamburger Abendblatt, 4. Dezember 2013.
Auszeichnungen 1999: New Faces Award – Beste Nachwuchsschauspielerin in Sweet Little Sixteen 1999: Lilli-Palmer-Gedächtniskamera – Beste Nachwuchsschauspielerin 2000: Jupiter – Leserpreis der Zeitschrift Cinema 2001: Deutscher Filmpreis – nominiert für die beste Nebenrolle in Bella Block – Schuld und Sühne 2002: Angel Award – Best Newcomer (Short Order) – Monaco Filmfestival 2005: Undine Award – Beste jugendliche Hauptdarstellerin in einem Kinospielfilm in 7 Zwerge – Männer allein im Wald 2008: Undine Award – Beste jugendliche Darstellerin in einem Fernsehfilm in Der Bibelcode 2015: Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland
Literatur Manfred Hobsch, Ralf Krämer, Klaus Rathje: Filmszene D. Die 250 wichtigsten jungen deutschen Stars aus Kino und TV. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2004, ISBN 3-89602-511-2, S. 158 ff.
Weblinks
Cosma Shiva Hagen bei castupload.com auf film-zeit.de
Einzelnachweise
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