Ulrich „Ueli“ Steiger (* 5. August 1954 in Zürich) ist ein Schweizer Kameramann.

Leben Der international tätige Kameramann Ueli Steiger studierte Anglistik und Kunstgeschichte an der Universität Zürich und wechselte im Anschluss an die London Film School. Nach freischaffender Tätigkeit als Kameraassistent und Dokumentarfilmer in der Schweiz drehte er 1981 mit Regisseur Michael Hoffman seinen ersten Spielfilm „Privileged“ in England. Mit der Kameraführung in Hoffman’s „Promised Land“ (1986) fasste er auch in den USA Fuss. Anschließend siedelte Steiger nach Los Angeles um und arbeitete mit Regisseuren wie Dennis Hopper, Frank Oz, Cameron Crowe und Roland Emmerich zusammen.

Seine Arbeiten umfassen ein breites Spektrum von Komödien, Dramen, Action- und Visualeffektfilme für Independent Filme bis zu Hollywood Blockbusters wie 10.000 B.C. Unter anderem drehte er The Day After Tomorrow, The Hot Spot – Spiel mit dem Feuer, Bowfingers große Nummer, Austin Powers – Spion in geheimer Missionarsstellung, Godzilla, Rock Star und den brasilianischen Blockbuster Astral City – Unser Heim.

Filmografie (Auswahl) 1990: The Hot Spot – Spiel mit dem Feuer (The Hot Spot) 1991: Lieblingsfeinde – Eine Seifenoper (Soapdish) 1992: Singles – Gemeinsam einsam (Singles) 1993: Sie hatten keine Chance (Better Off Dead) 1994: Chasers – Zu sexy für den Knast (Chasers) 1995: Die Jerky Boys (The Jerky Boys) 1995: Now and Then – Damals und heute (Now and Then) 1996: Hausarrest (House Arrest) 1998: Godzilla 1999: Austin Powers – Spion in geheimer Missionarsstellung (Austin Powers: The Spy Who Shagged Me) 1999: Bowfingers große Nummer (Bowfinger) 2001: Just Visiting 2001: Ritter Jamal – Eine schwarze Komödie (Black Knight) 2001: Rock Star 2002: Schwere Jungs (Stealing Harvard) 2004: The Day After Tomorrow 2005: Nomad – The Warrior (Nomad) 2008: 10.000 B.C. 2009: Bruchreif (The Maiden Heist) 2009: From Beginning to End (Do Começo ao Fim) 2010: Friendship! 2011: Eine ganz heiße Nummer 2012: Vatertage – Opa über Nacht 2014: Amapola – Eine Sommernachtsliebe (Amapola) 2014: Alles ist Liebe 2016: Stadtlandliebe 2017: Simpel 2018: Manhattan Queen (Second Act)

Literatur Kay Weniger: Das große Personenlexikon des Films. Die Schauspieler, Regisseure, Kameraleute, Produzenten, Komponisten, Drehbuchautoren, Filmarchitekten, Ausstatter, Kostümbildner, Cutter, Tontechniker, Maskenbildner und Special Effects Designer des 20. Jahrhunderts. Band 7: R – T. Robert Ryan – Lily Tomlin. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S. 455.

Weblinks

in der englischen Version der Internet Encyclopedia of Cinematographers

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